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Musikzug der Feuerwehr begeistert bei Konzert

Blasmusik und Musicalhits

Vreden Musicals und Blasmusik passen gut zusammen. Das bewiesen die beiden Orchester des Musikzuges der Feuerwehr. Für den Dirigent war es ein Abschied.

Blasmusik und Musicalhits

Der aus Vreden stammende Sänger Gerrit Hericks hatte aus Hamburg Kollegin Nadine König in seine Heimatstadt mitgebracht. Foto: MEISEL-KEMPER

Begeisterungsstürme ernteten die beiden Orchester des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Vreden. An zwei aufeinander folgenden, komplett ausverkauften Konzertabenden im Theater- und Konzertsaal ihrer Heimatstadt zeigten sie unter dem Motto „Musical meets Brass“ ihr Können.

Voller Lob für die Leistungen beider Orchester moderierte Martin Lösing am Freitag und Samstag diese Abende. Bereits die 40 jungen Musiker des Jugendblasorchesters hingen die Messlatte für die Qualität sehr hoch. Charleen Höltermann dirigierte den Titelsong aus „Der Glöckner von Notre Dame“.

Minutenlanger Applaus

Als Fabian Schenzel, der zusammen mit Charleen Höltermann das Jugendblasorchester leitet, das Dirigentenpult in Nonnenkleidung stürmte, passend zum Hit „I will follow him“ aus „Sister Act“, stieg die Begeisterung spürbar an. Als im dritten Beitrag die eigens arrangierte Mixtur zweier Songs der Blues Brothers lupenrein und virtuos von den jungen Musikern interpretiert wurde, stand das Publikum und applaudierte minutenlang. „Das hatten wir ja noch nie nach dem dritten Titel“, staunte Martin Lösing.

Als das Hauptorchester, bestehend aus 60 Musikern und letztmalig unter der Leitung von Ben Seelen, die Bühne betrat, hatte es Songs aus weiteren Musicals mitgebracht. Auch hier zeigte sich deutlich der hohe Standard, den Ben Seelen in seiner 15-jährigen Dirigententätigkeit erreicht hatte. „Mehr symphonisch geht gar nicht“, lobte Lösing nach dem Beitrag aus dem Musical „Mozart“ auch diese Leistung.

Wo seine Vorliebe lag, machte Martin Lösing bei der Ansage für Songs aus „Les Misérables“ deutlich: „Das könnte das schönste instrumentale Stück heute werden, aber ihr Applaus entscheidet.“ Es war vielleicht auch das schwierigste Stück an diesem Abend. Alle Instrumentengruppen wurden immer wieder neu gefordert, mal als Solostimme, mal im Dialog. Wechselnde Stimmungen erforderten von den Musikern einmal mehr eine absolut hohe Sensibilität, womit sie den symphonischen Klangteppich immer wieder neu belebten und prägten.

Musicalhits

„Das Phantom der Oper“ zählt vielleicht zu den beliebtesten Musicals. Vier Musicalsänger aus Hamburg machten die erneute Begegnung mit diesem Musical zu einem besonderen Erlebnis. Gerrit Hericks, der aus Vreden stammt, hatte seine Kollegen Finja Harder, Nadine König und Robert Meyer dazu mitgebracht. Auch den Klassiker „You´ll be in my heart“ aus Disneys „Tarzan“ bereicherten sie mit ihren Stimmen, wodurch erneut Stürme der Begeisterung losbrachen.

Als Ben Seelens besonderer Wunsch zum Abschied seiner Dirigententätigkeit mit Melodien aus dem Musical „Hair“ erfüllt wurde, lösten sich nicht nur die vier Sänger aus ihrer bisher etwas steifen Art des Vortrags, sondern auch das Publikum geriet regelrecht aus dem Häuschen. Ohne Zugaben kamen die Musiker und die Sänger nicht von der Bühne.

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