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Einsatz für Mädchen und Frauen

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Vreden 150 Millionen Mädchen und Frauen sind weltweit an ihren Genitalien verstümmelt. Jährlich kommen drei Millionen dazu. Im Rahmen einer Projektarbeit unterstützt die Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" (Menschenrechte für Frauen) afrikanische Frauen, die in ihren Heimatländern gegen die Genitalverstümmelung kämpfen, materiell und ideell.

Der Eine Welt Kreis Vreden setzt sich daher in seinem Herbstprogramm mit diesem ernstem Thema auseinander. Denn: Auch in Deutschland fänden die Verstümmelungen statt. Viele der Frauen leiden ihr Leben lang an chronischen Infektionen, Narbenwucherungen und psychischen Langzeitfolgen der Verstümmelung.

Theaterstück

Drei Veranstaltungen, darüber informierten jetzt Ulrich Kipp und Walter Gehling vom Eine-Welt-Kreis, stehen auf dem Plan. Los geht es am Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr mit dem Theaterstück "Kredit für Taslima" der Berliner Compagnie im Theater- und Konzertsaal. Inhalt des Stückes ist der Konflikt unter den Frauen (arm - sehr arm) und der Gegensatz zwischen den Frauen und der patriarchalischen, islamischen Gesellschaft. Organisiert wird dies durch den Caritasverband Vreden/Ahaus.

Am Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr, wird im Rathaus die Fotoausstellung "Adieu l´Excision! Auf Nimmerwiedersehen, Beschneidung!" von Barbara Schirpke eröffnet. Bilder von einem großen Volksfest, das aus Anlass mit dem Bruch einer alten Tradition - der weiblichen Beschneidung - begangen wurde, sind zu sehen.

Film und Diskussion

Schließlich wird am Dienstag, 20. November, 19.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses der selbstgedrehte Film "Maímouna - la vie devant moi" der Filmemacherin Ulrike Sülzle gezeigt. Anschließend diskutiert sie und eine Referentin von "Terre des Femmes" mit den Besucherinnen und Besuchern der Veranstalter über das Thema "Beschneidung von Frauen" und berichtet über Aktivitäten, aus dieser alten Tradition auszubrechen.

Der Vorsitzende Ulrich Kipp und Stellvertreter Walter Gehling vom Eine Welt Kreis Vreden würden sich über viele Besucher freuen, da es ein "zwar kompliziertes, aber sehr lohnenswertes Thema" ist, so Kipp. jub

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