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Gleichstellung im Plan

Vreden "Der Frauenförderplan ist eine Errungenschaft. Am Anfang haben wir uns dann gefragt: ,Müssen wir um die Umsetzung ringen?'", blickt Ria Sönnekes zur Jahrtausendwende zurück. Und beantwortet die Frage gleich selbst: "Nein, das war nicht so."

Nach dem Landesgleichstellungsgesetz von 1999 waren die Kommunen in NRW zum ersten Mal gehalten, einen Frauenförderplan zu erstellen. "Im Vergleich zu anderen Kommunen waren wir gar nicht so schlecht", kommentiert Iris Belgardt vom Personalamt die "Anfangssituation": Es gab und gibt Frauen in Leitungsfunktionen im Vredener Rathaus, wenn auch im technischen Bereich etwas unterrepräsentiert. Bei der Aufstellung des ersten Frauenförderplans genauso wie bei der Aufstellung des mittlerweile dritten.

Aber, betonen Belgardt und Sönnekes im Gespräch mit der Münsterland Zeitung, allein auf das Ziel "Frauen in Führungspositionen" dürfe der Plan keinesfalls reduziert werden. "Wir sind ein kleines Team hier, die Fluktuation ist gering", verweist die Gleichstellungsbeauftragte darauf, dass dieses Ziel schon aus ganz praktischen Gründen im Vredener Rathaus nicht die erste Geige spielen kann.

Bei Stellenausschreibungen werde auf die Gleichbehandlung von männlichen und weiblichen Bewerbern geachtet, als Gleichstellungsbeauftragte sei sie miteinbezogen, erläutert Ria Sönnekes. "Frauen werden heute deutlicher gesehen", ist ihre Beobachtung, "und das ist auch ein Ziel des Frauenförderplans".

Arbeitskreis

Auch am entstandenen Bewusstsein für die Belange von Gleichstellung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Sensibilität für die Verantwortlichkeit im Einzelnen sei der Erfolg des Instruments des Frauenförderplans zu messen, fasste die Gleichstellungsbeauftragte jüngst bei der Vorstellung des umfangreichen Werks vor dem Stadtrat zusammen. Der "Arbeitskreis Gleichstellung" hatte sich im Vorfeld mit dem Frauenförderplan der Stadtverwaltung beschäftigt. ewa

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