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Jagdhund Emma ist "Suchensiegerin"

Vreden/Kreis Der Jagdgebrauchshundeverein Westmünsterland hielt am vergangenen Wochenende seine 50. Verbandsgebrauchsprüfung in verschiedenen Jagdrevieren im Raum Lünten und Ottenstein ab. Der Verein hat über 300 Mitglieder in den Kreisen Borken, Coesfeld und Steinfurt.

13 Jagdhunde der verschiedensten Rassen aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein und aus den Niederlanden zeigten an zwei Tagen, welche angeborenen - in der Fachsprache "angewölften" - Eigenschaften sie haben und wie gut sie ausgebildet worden sind. "Suchensieger" wurde dabei die Deutsch-Drahthaar-Hünding "Emma vom Sprakeler Holz", geführt von Felix Schulze-Eistrup aus Billerbeck.

Zur Königsklasse der Jagdhunde zählen "Totverbeller" und "Bringselverweiser" - das sind solche Hunde, die entweder am gefundenen Schalenwild (Huftiere wie Rehe oder Wildschweine) bleiben und dem Führer durch entsprechendes Bellen den Weg zum erlegten Stück weisen oder - noch besser -, zum Führer zurückkehren und ihm durch das mit einer kleinen Leine am Halsband befestigte "Bringsel" im Fang anzeigen, dass der Führer dem Hund folgen soll, damit das Tier geborgen werden kann.

"Suchensiegerin" "Emma vom Sprakeler Holz" hat am Wochenende das Bringsel gebracht und ihr "Herrchen" Felix Schulte-Eistrup strahlte: "Glück gehabt! Dann hat sich die Mühe auch gelohnt." Ein Griffon aus Ochtrup, Führer Bernd Günster, war Zweitplatzierter und Wilhelm Breuers aus Vreden freute sich mit seiner kleinen Münsterländerhündin Bonny über den dritten Platz. Vier von 13 Hunden konnten dem geforderten Standard der aus 27 Fächern bestehenden Prüfund nicht genügen. Die Hundeführer aus Holland belegten gute Plätze im Mittelfeld.

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