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Keine Drängelei beim "Leckerli"

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Vreden Während ihres Referendariates lernte Sonderpädagogin Ute Gehling eine Klasse mit Hund kennen - und war überzeugt von der positiven Wirkung. Sie informierte sich ausführlich. So muss ein "Klassen-Hund" bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Rufus wird zwar bis zu 60 Zentimeter groß und bis zu 70 Kilo schwer, doch Bordeauxdoggen sind ruhig, charakterfest, den Menschen zugetan, nicht schreckhaft oder bellfreudig.

Nach den Weihnachtsferien hielt sie Ausschau nach einem Welpen, fand Rufus, stellte ihre Idee der Schulleitung, der Lehrerkonferenz und den Eltern vor - alle stimmten zu. In den letzten Wochen vor den Sommerferien bereitete Gehling die Klasse auf ihren Hund vor, erstellte mit ihnen genaue "Rufus-Regeln". Rufus immer ruhig und freundlich ansprechen, ihn vorsichtig streicheln, ihn im Korb schlafen lassen, erst Ute Gehling fragen, wenn sie ihn rufen wollen - "und es klappt", freut sich die Sonderpädagogin. Es gibt selbst kein Gedrängel, wenn Rufus morgens im Klassenraum "frühstückt", wenn alle ihm zur Begrüßung ein "Leckerchen" reichen dürfen. Ute Gehling hat ihren Vierbeiner mit Hilfe der Ahauser Hundeschule "Robin Hund" auf seine Aufgaben als "Begleithund" vorbereitet. Der Hund bleibt immer bei ihr - auch wenn die Pausenaufsicht hat. Dann dürfen auch die anderen Schüler Kontakt zu Rufus suchen. ewa

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