Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Neues Haus am alten Standort

Vreden Es war 1998, als die Feuerwehrunfallkasse NRW bei ihrer turnusmäßigen Überprüfung des Vredener Feuerwehrgerätehauses eine deutliche Mängelliste erstellte: Zum Teil standen Fahrzeuge quer hinter den längs geparkten Einsatzfahrzeugen, dahinter hing noch die Ausrüstung der Feuerwehrmänner am Haken in der Wand - die Enge im rund 30 Jahre alten Gebäude ließ es nicht anders zu. Dass die Feuerwehrmänner beim Anlegen der Schutzkleidung mit einer Dieselwolke der startenden Löschfahrzeuge umnebelt wurden, fand auch nicht die Gnade der Unfallkasse. Es musste etwas geschehen.

Gut gerüstet

Am vergangenen Wochenenden haben die Feuerwehrmänner - wie berichtet - ihr neues Domizil "in Beschlag genommen". Neun Fahrzeugplätze plus Waschhalle, ein abgetrennter Alarmumkleideraum, sanitäre Anlagen für Feuerwehrmänner und -frauen, Werkstatt-, Lager- und Besprechungsräume in verschiedenen Größen: das neue Gebäude am alten Standort dürfte nicht nur die Feuerwehrunfallkasse zufrieden stellen. "Wir sind für alle Eventualitäten gerüstet. Ich glaube, wir haben gebaut, was notwendig ist in einem Rahmen, der vertretbar ist", betont Jürgen Buckting, in der Stadtverwaltung für die Belange der Freiwilligen Feuerwehr zuständig.

Es habe sich bewährt, dass die Feuerwehr von Beginn an in die Planungen einbezogen worden war, blickt Buckting zurück. Zwölf denkbare Standorte waren im Jahr 2005 - als die Stadt sich dem Thema Gerätehaus zuwandte - ausgemacht worden - die Kameraden testeten jeden, was Anfahrt und Ausrücken angeht.

Funktionalität

Das Ergebnis: der alte war der beste für einen Neubau. Zu schlecht war das Gerätehaus von der Substanz für eine Erweiterung - die Option schied aus. "Funktional und vernünftig" sollte der Neubau von der Größe her sein, beschrieb Buckting die damalige Ausgangslage. Die Feuerwehr erstellte ein Raumprogramm, die "DIN 14092" für Gerätehäuser spielte auch eine Rolle - auf dieser Basis wurde im vergangenen Jahr ein auf Vreden beschränkter Architektenwettbewerb ausgelobt. ewa

Anzeige
Anzeige