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Partner in Sachen Bildung

Vreden Die öffentliche Bücherei und die St. Georg-Hauptschule haben am Mittwoch ein offizielles Abkommen über eine verstärkte Kooperation unterzeichnet.

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In einer Versammlung stellten zuvor Vertreter der Bücherei, der Stadt und St. Georg-Schule diese so genannte "Bildungspartnerschaft" vor und bezogen Stellung. Die Initiative dafür geht von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen aus, wobei die Medienberatung NRW die Dienstleistungsangebote für die Teilnehmer koordiniert.

Michael Schürmann, Leiter der Bücherei, präsentierte dazu das, was in zwei Treffen vorher mit der Schule an "umsetz- und leistbaren" Zielen ausgearbeitet wurde. So soll die Zusammenarbeit, die bisher schon über Kontaktlehrerin Gudrun Hild gut funktioniert habe, ausgebaut und noch selbstverständlicher werden.

Durch offene Türen

"Mit dem Projekt habe ich offene Türen eingerannt", begründete Schürmann die "einfache Wahl" der Hauptschule. "Wenn nicht da, wo sonst." Allerdings könnten sich auch alle anderen Schulen anschließen. "Wir wollen keine Elite, sondern eine Flächendeckung erreichen", betonte der Büchereileiter.

Lesen: Basiskompetenz

Gisela Huning, Schulleiterin der St. Georg-Hauptschule hob das Lesen als "Basiskompetenz in unserer Gesellschaft" sowie "Schlüssel und Zugang zu vielen Dingen" hervor. "Viele Kinder können nicht so lesen, wie sie es eigentlich müssten." Deshalb müsse alles getan werden, "um einen Zugang zum Lesen zu ermöglichen", so Huning. Erfreut zeigte sie sich deshalb, dass die bisherige Kooperation nun "in eine feste Form" gegossen werde und war für die Klarheit und "Verbindlichkeit" der zukünftigen Bildungspartnerschaft dankbar. Darum werde sich die Schule auch "als guter Partner verhalten".

Dr. Christoph Holtwisch, erster Beigeordneter der Stadt Vreden, legte das Augenmerk vor allem auf den wirtschaftlichen Aspekt einer verbesserten Leseförderung aufgrund dieser verstärkten Vernetzung der "Bildungsinfrastrukturen" Bücherei und Schule. Für Ausbildung und Beruf sei eine Sozialisation mit "geistiger Nahrung" unabdingbar. Als positiver Nebeneffekt komme auch die Pflege eines "bildungsfreundlichen" Images der Stadt hinzu. tke

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