Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Starke Klänge aus Wales und Kalifornien

Starke Klänge aus Wales und Kalifornien

<p>Aeroplane brachten dem Publikum im Jugendcafé N-Joy die Red Hot Chili Peppers näher. Wissing</p>

Vreden Coverbands im Doppelpack gaben im Jugendcafé n-Joy am Samstag den Ton an. Pünktlich um 21 Uhr ging es mit der Rheder Band "Useless Generation" los. Die fünf Musiker eifern der Waliser Band "Manic Street Preachers" nach. Offenbar war das Publikum etwas überrascht vom pünktlichen Start der Band, und so spielte sie unverdient vor kleinem Publikum. Die Manic Street Preachers klingen heute sehr "poppig", die frühe Band zeichnete sich auch durch härteren Rock und Punk aus. "Useless Generation" zeigten am Samstag beide Seiten der Band und das handwerklich gekonnt. Sänger Dietmar Otremba kam stimmlich nah an das Original, und auch der sonstige Sound ließ nichts vermissen.

Ebenfalls vor kleinem Publikum musste die Red Hot Chili Peppers Coverband "Aeroplane" aus Bocholt und Vreden starten und verlegte sich zu Beginn noch auf das, dem chartsgewöhnten Publikum fremdere Repertoire der kalifornischen Funk-Rocker. Das Café aber füllte sich nun schnell und das Publikum konnte beobachten, wie Bassist Frank Grewe nicht nur spielerisch dem virtuosen Bassspiel des extrovertierten Vorbildes Flea nacheiferte, sondern auch in der Art seiner Bewegungen dem Original glich. Zugute halten muss man dem Vredener aber, dass er nicht so leicht der Versuchung des "Nacktspiels" nachgibt wie das Original. Auch Gitarrist Alwin Göring arbeitete sich nah am Sound eines John Frusciante heran - allerdings ohne dabei in tranceartige Zustände zu fallen, die bei Frusciante wohl nicht nur mit der Musik zu tun haben.

Im zweiten Set der Band folgten Stücke aus den jüngeren und kommerziell erfolgreichen Alben der Kalifornier. Das nun beinahe komplett gefüllte Café wurde so zum Mitsingen animiert. Christian Siemen war nun deutlich erleichtert, musste er als Frontmann bis dahin einen harten Entertainer-Job erledigen und war ganz schön ins Schwitzen gekommen. Nun konnte er sich auch mal gehen lassen und ganze Passagen an das Publikum abgeben. Nach einigen Zugaben ging das Konzert nach einem Abend voller gelungener Cover-Songs kurz nach Mitternacht zu Ende. fw

Anzeige
Anzeige