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Ferienpraktikum des Gymnasiums Georgianum

Stressfreier Forscherdrang

VREDEN Jonathan Lorenz kennt sich aus. Der junge Schüler des Gymnasiums Georgianum setzt mit einem Filzstift eine Marke auf einen Strohhalm: Das Ergebnis eines Experimentes zeigt dort genau an, wie hoch der Gehalt an Zucker in der Limonade ist, die der Junge gerade untersucht hat – nicht im Chemieunterricht, sondern in der Forscherwerkstatt.

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Das Ferienpraktikum hat Begeisterung für Chemie geweckt.

Das Ferienpraktikum hat Begeisterung für Chemie geweckt.

Auch ältere Schüler wie Lena Volks engagierten sich in der Forscherwerkstatt.

„Ich bin jetzt schon zum vierten Mal dabei“, berichtet Jonathan. Er macht mit bei einem Angebot, das in den Sommer- und den Herbstferien am Gymnasium Georgianum schon zu einer festen Institution geworden ist.

Ein Angebot, das sich großer Nachfrage erfreut: 110 Jungen und Mädchen aus Vreden und Südlohn, Gründschüler und junge Gymnasiasten, haben in dieser Woche drei Tage lang in die Welt der Chemie hineingeschnuppert, spielerisch und experimentell.

Jörg Kleinecke koordiniert

„Eine tolle Beteiligung“, freut sich Lehrer Jörg Kleinecke. Er koordiniert die Forscherwerkstatt. Alle Chemielehrer des Gymnasiums beteiligen sich, und darüber hinaus machen auch ältere Schüler als Helfer mit – zwei von ihnen haben sogar die Leitung je einer Gruppe übernommen.

Im Sommer steht in der Forscherwerkstatt die Chemie im Mittelpunkt, im Herbst liegt der Schwerpunkt im technisch und informatorischen Bereich. „Zauberhafte Chemie“ ist das Ferienpraktikum in diesem Sommer überschrieben. Die Jungen und Mädchen machen dort praktische Erfahrungen, die ihnen auf vieles in ihrem Lebensalltag einen neuen Blick erlaubt – zum Beispiel auf die Tatsache wie viel Zucker sich in einer Limonade befindet. 

Nachhaltig Begeisterung geweckt

„Die Kinder sind mit Neugierde und Freude bei der Sache“, berichtet Jörg Kleinecke. Wo diese Begeisterung einmal geweckt ist, kann sie einen Schüler auch in den nächsten Jahren begleiten – bis hin in die Oberstufe. So wie bei Katharina Göring und Lena Volks. Sie haben sogar die Verantwortung für Gruppen übernommen.

„Es ist sehr schön, dass alle so intensiv bei der Sache sind“, berichtet Lena Volks. Die 17-Jährige aus Vreden hat nicht nur viel Freude am Fach, sondern auch am Umgang mit den jungen Teilnehmern: Sie kann sich vorstellen, später selbst Lehrerin zu werden.

Kein Notendruck

Jonathan Lorenz denkt über diese Frage jetzt sicherlich noch nicht nach. Er genießt es stattdessen, sich in die Experimente vertiefen zu können. Ganz ohne das, was sonst den normalen Schulunterricht begleitet: Notendruck gibt es in der Forscherwerkstatt nicht.

Völlig stressfrei gehen die Schüler Fragen nach wie der, ob sich Geschmackssinn messen oder wieviel Stärke sich aus einer Kartoffel gewinnen lässt. „Das macht richtig Spaß“, sagt Jonathan. Aber zu viel Zeit für eine Unterhaltung nebenbei hat er gerade nicht: Schließlich will er sich jetzt konzentrieren – auf die „zauberhafte Chemie“.

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Das Ferienpraktikum hat Begeisterung für Chemie geweckt.

Das Ferienpraktikum hat Begeisterung für Chemie geweckt.

Auch ältere Schüler wie Lena Volks engagierten sich in der Forscherwerkstatt.

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