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Unfallstatistik für Vreden

Zehn Fakten zum Thema Verkehrsunfälle

VREDEN Mehr Verletzte, aber keine Toten. Das ist die Kernaussage der Verkehrsunfallstatistik für Vreden. Doch es gibt noch viel mehr interessante Fakten.

Zehn Fakten zum Thema Verkehrsunfälle

97 schwere Unfälle gab es im Jahr 2017 in Vreden. Nicht immer blieb es beim Sachschaden Foto: Archiv

Im Kreis Borken hat es im vergangenen Jahr 10.951 Unfälle gegeben. Das sind 238 mehr als noch 2016. So steht es im Statistischen Jahrbuch zur Verkehrsunfallentwicklung der Polizei Borken. Wir haben uns die Vredener Zahlen in der Statistik genauer angeschaut und zehn Fakten zusammengestellt.

1. Zu schweren Unfällen kam es auf Vredener Straßen im Jahr 2017 genau 97 Mal (2016: 99). Dazu zählen Unfälle mit Personenschaden oder schwerwiegendem Sachschaden. Kleinere Unfälle werden in der Statistik nicht nach Gemeinden aufgeschlüsselt ausgewiesen. Im kreisweiten Vergleich liegt Vreden damit auf dem fünften Platz. Nur in Bocholt (303), Gronau (254), Ahaus (217) und Borken (206) gab es mehr schwere Unfälle.

2. Bei 89 Unfällen mit Personenschaden in Vreden wurden 108 Personen verletzt. Das sind zwei Unfälle und fünf Verletzte mehr als im Vorjahr. Kreisweit liegt Vreden damit im Mittelfeld. Die wenigsten Unfälle mit Verletzten gab es in Südlohn und Schöppingen (20), die meisten in Bocholt (280).

3. Getötet wurde niemand bei Verkehrsunfällen. Kreisweit sind 18 Personen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind sechs mehr als im Vorjahr. In Vreden gab es schon 2016 keinen tödlichen Unfall. In diesem Jahr sieht das anders aus: Im Februar ist ein 17-Jähriger bei einem Unfall auf der Widukindstraße gestorben.

4. Schwerverletzt wurden 22 Personen bei 18 Unfällen, leichtverletzt wurden 86 Personen bei 71 Unfällen. Die Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (20 Schwerverletzte, 83 Leichtverletzte).

5. In zwölf Fällen stand der Unfallfahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Das ist einer mehr als im Vorjahr. In diese Kategorie fallen Unfälle, wenn der Fahrer mindestens 0,3 Promille hatte oder unter Einfluss anderer berauschender Mittel stand. Kreisweit gab es 163 Unfälle im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen.

6. Nach einem Unfall wurde in Vreden 97 Mal Unfallflucht begangen. 2016 waren es 94 Fälle. Zum Vergleich: In Ahaus gab es 269 Verkehrsunfälle mit Flucht, in Bocholt sogar 592. Die Aufklärungsquote in diesen Fällen lag 2017 im Kreis Borken bei 42,7 Prozent.

7. Radfahrer oder Pedelec-Fahrer wurden bei 44 Unfällen verletzt. Die Verunglücktenhäufigkeitszahl in dieser Kategorie, also die Zahl der Verletzten im Bezug auf 100.000 Einwohner, liegt in Vreden bei 194,6. Damit liegt die Stadt kreisweit im Mittelfeld. Den niedrigsten Wert hat Schöppingen mit 45,4, den höchsten Wert hat Bocholt mit 283,3.

8. Bei Schulwegunfällen wurden in Vreden vier Personen leichtverletzt. Getötet oder schwerverletzt wurde niemand. Bei den Unfällen waren insgesamt vier Radfahrer und drei motorisierte Verkehrsteilnehmer beteiligt.

9. Einen schwerwiegenden Sachschaden gab es in acht Fällen. Das bedeutet, dass mindestens ein Fahrzeug nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit war, aber niemand verletzt wurde.

10. Die Hauptunfallursache im Kreis Borken sind Fehler beim Abbiegen oder Wenden. 3078 hat es aus diesem Grund gekracht. Auf dem zweiten Platz ist ein zu geringer Abstand (1931 Unfälle). Es folgen Missachtungen der Vorfahrtregelung (960) und zu hohe Geschwindigkeit (553).

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