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Ausbildung tut Not

WERNE "Rennt und rennt und rennt - und macht eine Ausbildung." Eindringlich forderte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Laurenz Meyer, gestern bei der Besichtigung der Firma Maschinenbau Böcker junge Menschen auf, sich um Ausbildungsplätze zu bemühen.

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Ausbildung tut Not

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Laurenz Meyer (l.) diskutierte über die Lehrstellen-Situation.

"Wer keine Schul- und Berufsausbildung hat, wird auch in besseren Zeiten Gefahr laufen, arbeitslos zu werden", mahnte der Bundestagsabgeordnete des heimischen Wahlkreises.

Berufspraktika

Die Unternehmen rief er entsprechend dazu auf, eine gute Ausbildung anzubieten - schon aus eigenem Interesse. "In zwei Jahren werden die Firmen Azubis hinterherlaufen", interpretierte Meyer Arbeitsmarkt-Prognosen.

Solche Informationen stießen in der Firma Böcker und bei Vertretern der CDU-Mittelstandsvereinigung, die den Bundespolitiker begleiteten, auf großes Interesse. Und auch bei den Auszubildenden des Unternehmens in der Lippestraße. "Es wird immer gesagt: Dann habt Ihr bessere Chancen. Aber es müssen auch Ausbildungsplätze da sein", hielt eine Böcker-Auszubildende dem Gast vor. Ein Hinweis, den Meyer mit deutlicher Zustimmung aufnahm. Denjenigen, die keine Lehrstelle bekommen haben, riet er, Berufspraktika zu machen. Dem schlossen sich die Vertreter des Mittelstandes an. Mit einem Praktikum habe man zumindest schon einmal einen Fuß in der Tür, hieß es.

Gute Bedingungen

Mit den Arbeitsbedingungen bei Böcker sind die Auszubildenden offenbar gut zufrieden. Gezahlt werde nach Tarif, was immerhin rund 550 Euro netto ausmache. "Mit so viel hatte ich eigentlich nicht gerechnet", gestand eine Auszubildende. Auch die Marktposition des weltweit agierenden Unternehmens ist nach Angaben Robert Böckers gesichert. "Die Auftragslage im Export und Inland ist sehr gut", sagte er. Deshalb habe die Firma zusätzliche Mitarbeiter mit Zeitverträgen eingestellt.

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