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Fußball: Landesliga

Auswärtsschwäche könnte dem SV Herbern in Emsdetten zum Verhängnis werden

Herbern Fußball-Landesligist SV Herbern trifft im Spitzenspiel auf den SV Borussia Emsdetten. Der Vorteil liegt dabei bei den Hausherren.

Auswärtsschwäche könnte dem SV Herbern in Emsdetten zum Verhängnis werden

Thomas Eroglu (l.) wird dem SV Herbern am Ostermontag im Spitzenspiel gegen den SV Borussia Emsdetten fehlen. Er ist noch im Urlaub.

Der SV Herbern steht auf dem dritten Platz in der Fußball-Landesliga mit 36 Punkten. Ein guter Platz. Noch besser steht aber der SV Borussia Emsdetten. 15 Punkte mehr, Platz eins. Jetzt treffen die beiden Teams aufeinander. Herbern ist dabei in doppelter Rolle der Außenseiter.

Auswärts läuft es nicht so rund für den SV Herbern. Sechs Niederlagen und ein Unentschieden stehen drei Siegen gegenüber. Kein guter Wert. Und jetzt treffen auch noch ausgerechnet auswärtsschwache Herberner auf heimstarke Emsdettener. Denn: Die Gastgeber haben in ihrem Walter-Steinkühler-Stadion erst eine Niederlage einstecken müssen – im September beim 0:2 gegen Westfalia Gemen. Ein Unentschieden und acht Siege komplettieren die Statistik.

Emsdetten weiß das. „Wir hätten nichts dagegen, wenn Herbern auch am Montag die Schwäche in den Auswärtsspielen bei uns zeigt“, sagt Borussia-Coach Roland Westers, der gleichzeitig aber auch um die Stärken des Gegners weiß. „Herbern ist die einzige Mannschaft in der Liga, die es tempomäßig mit uns aufnehmen kann oder sogar mehr bietet an Durchschnittstempo“, sagt Westers. Wie er mit diesem Umstand umgeht? „Das wird sich am Montag auf dem Platz zeigen. Aber gerade als Tabellenführer darf und kann man auf sich selbst blicken und die eigenen Stärken in den Vordergrund stellen. Das werden wir tun“, so Westers.

Auf die eigenen Stärken besinnen möchte sich auch Herbern. SVH-Coach Holger Möllers hat einen einfachen Trick parat. „Wir werden einfach so in das Spiel gehen, als wäre es ein Heimspiel. Das ist Kopfsache. Und dann sind wir ein ernst zu nehmender Gegner“, sagt er.

Doch nicht nur im Kopf möchte Möllers etwas bewirken bei seinen Spielern. „Wir müssen auf dem Platz kompakt stehen“, sagt er. Wie er das erreichen will? „Wir brauchen mehr Laufbereitschaft im Mittelfeld, müssen die Gegner immer wieder vor neue Situationen stellen“, so Möllers. Einen gegnerischen Spieler komplett kaltzustellen nütze allerdings nichts. Möllers: „Dafür ist Emsdetten in seiner Gesamtheit viel zu stark aufgestellt.“

Verzichten muss der SV Herbern weiterhin auf Thomas Eroglu, der noch im Urlaub weilt, sowie auf die Langzeitverletzten. Emsdetten hat vier Ausfälle in Form von Langzeitverletzten zu beklagen.

Anpfiff: Montag, 15 Uhr, Rasenplatz, Walter-Steinkühler-Stadion, Rheiner Straße 210, 48282 Emsdetten

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