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Gefahrguteinsatz an Stockumer Straße in Werne

Bezirksregierung ermittelt gegen Lkw-Halter

Werne Eine zunächst undefinierbare Flüssigkeit lief am Dienstagmorgen aus einem Lkw am Hagebaumarkt in Werne. Die Feuerwehr ging vom Schlimmsten aus und alarmierte eine Spezialeinheit aus Lünen. Folgen könnte der Einsatz nun für den Halter des Lkw haben.

Bezirksregierung ermittelt gegen Lkw-Halter

Als der LKW-Fahrer aus Dortmund Dienstagmorgen am Hagebaumarkt seine Lieferung abladen wollte, tropfte es aus seinem LKW. Da in seinen Fahrzeugpapieren von Gefahrgut die Rede war, alarmierte die Feuerwehr die ABC-Trupp der Lünener Feuerwehr. Foto: Helga Felgenträger

Großflächig hatte die Polizei die Stockumer Straße zwischen Wienbrede und Hansaring gegen neun Uhr am Dienstagmorgen abgesperrt. Der ABC-Trupp der Lüner Feuerwehr, die Werner Löschzüge Stadtmitte und Stockum rückten mit insgesamt 55 Einsatzkräften aus. Gegen 10.30 Uhr trafen die Spezialisten aus Lünen mit ihrer Dekontaminationseinheit für Verletzte ein. Der Abrollbehälter kann in einer Stunde rund 50 verletzte Menschen komplett dekontaminieren. „Wir mussten vom Schlimmsten ausgehen“, sagte Tobias Tenk, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Werne, im Gespräch mit unserer Redaktion. Sie bereiteten sich auf einen Gefahrgut-Einsatz vor.

Der LKW-Fahrer war am Morgen von Dortmund-Eving aus losgefahren. Als er in Werne am Hagebaumarkt eintraf, tropfte es aus seinem LKW. „In meiner Ausbildung habe ich gelernt, was ich in einem solchen Fall tun muss“, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Er gab die UN-Nummer an, die Rückschlüsse auf das Gefahrgut gibt.

Feuerwehr-Großeinsatz an der Stockumer Straße

Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne ausrücken. Grund sei eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit.

Spezialeinheiten aus Lünen nahmen Probe

Als die Feuerwehr am Hagebaumarkt eintraf, nahmen sie den LKW-Fahrer sofort zur Seite. „Der Stoff kann sich entzünden“, warnten sie ihn. Um die Flüssigkeit aufzufangen, hatte er eine kleine Wanne unter seinen Lkw gestellt. Mit einem Gabelstapler räumten die Einsatzkräfte den Sattelauflieger, der unterschiedliche Materialien geladen hatte – von Toilettenpapier über Zulieferungsteile für die Autoindustrie bis hin zu Gefahrstoffen – frei. Ungünstigerweise stand das defekte Gefäß ganz vorne im Auflieger.

Zwischendurch fanden die Spezialeinheiten aus Lünen Gelegenheit, eine Probe zu entnehmen und untersuchen zu können. „Offensichtlich handelt es sich um ein Korrosionsschutzmittel“, gaben sie eine erste Entwarnung. Nachdem die Palette mit dem beschädigten Gefäß dann komplett freigeräumt war, bestätigten sie den Verdacht.„Ein 25-Liter-Behälter mit Korrosionsschutzmittel ist leck geschlagen“, berichtet der Feuerwehrsprecher. Etwa 17 Liter seien ausgelaufen.

Großeinsatz an der Stockumer Straße in Werne

Ausgelaufene Flüssigkeit sorgte für lange Sperrung

Werne Zu einem Großeinsatz musste die Feuerwehr am Dienstagmorgen an die Stockumer Straße in Werne ausrücken. Dort war eine Flüssigkeit aus einem Lkw ausgelaufen. Die Stockumer Straße ist nun wieder frei.mehr...

Ladung falsch gekennzeichnet

Viel Lärm um Nichts also? „Hätten wir vorher gewusst, dass es sich um Korrosionsschutz handelt, wäre dieser Aufwand nicht nötig gewesen“, erklärte Stadtbrandmeister Thomas Temmann auf RN-Anfrage: „Aber wenn in den Fahrzeugpapieren die Rede von Gefahrgut ist, müssen wir so handeln.“ Er sei erleichtert, dass es so glimpflich ausgegangen ist.

Wie Kreispolizeisprecher Thomas Röwekamp auf RN-Anfrage mitteilte, ermittelt die Bezirksregierung Arnsberg gegen den Halter des Lkw – wegen falscher Kennzeichnung der Ladung.

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