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Dämpfer zum Auftakt

Herbern Aufstieg geht anders: Der SV Herbern, der sich in dieser Saison den Titel auf die Fahnen geschrieben hat, patzte gleich zum Start. Die Dreier-Elf ging mit einer 2:4-Niederlage in Wickede-Ruhr vom Platz. "Geht in Ordnung", kommentierte der Trainer knapp.

Den Beginn verschlief der SVH komplett. Quittung war das 0:1 bereits nach sieben Minuten. Von dem Schock erholte sich Herbern nur mühsam. Erst nach einer Viertelstunde kamen die Blau-Gelben besser ins Spiel. Eine abgewehrte Flanke landete Edu vor den Füßen. Aus 16 Metern guckte sich der Brasilianer den Torwart aus und schob den Ball zum Ausgleich in die linke untere Ecke (20.).

"Insgesamt war das zu wenig."

Es folgte die beste Phase des SVH. Bis zur Pause verpassten Björn Christ und Peter Lassak jeweils per Kopf die Führung. "Aber insgesamt war das zu wenig", meinte Trainer Ralf Dreier. Denn nach der Pause konnte Herbern nicht mehr an die guten Ansätze anknüpfen. Stattdessen folgte Tiefschlaf-Phase 2 direkt nach Wiederanpfiff: Langer Pass, Torwart Sebastian Adamek stürzt heraus, der Stürmer spitzelt den Ball an ihm vorbei ins Tor (47.). Hier machte sich das Fehlen von Stefan Löcke bemerkbar, der mit einer Oberschenkel-Zerrung in der Kabine bleiben musste. Obwohl sich der SVH beim Pausenwasser viel vorgenommen hatte, war ein Aufbäumen in den zweiten 45 Minuten nicht mehr wirklich zu erkennen. Im Gegenteil, Wickede erhöhte sogar auf 3:1 (65.).

"Ruck" blieb aus

Selbst als Rocco Wenzel nur vier Minuten später per Foulelfmeter auf 2:3 verkürzte, ging nicht der erwartete Ruck durch die Mannschaft. Ein Konter zum Endstand in der 86. Minute besiegelte dann endgültig die Niederlage. "Die tragende Erkenntnis aus dem heutigen Spiel ist: Ohne Ordnung kann man kein Spiel gewinnen", lautete das Fazit von Dreier. Sto

 

SVH: Adamek - Löcke (46. Roters), K. Wilcock, Wenzel (70. Bruland, D. Wilcock, Schütte, Brockmeier, Christ, Hohefeld, Edu, P. Lassak (65. Uhlenbrock)

Tore: 1:0 (7.), 1:1 (20.) Edu, 2:1 (47.), 3:1 (65.), 3:2 (69.) Foulelfmeter Wenzel, 4:2 (86.)

 

Trainerstimme:

Ralf Dreier (SV Herbern): "Für unsere Ansprüche war das hier heute deutlich zu wenig. Wir haben nur zwischen der 16. und 45. Minute Fußball gespielt. Alles andere war eine Katastrophe: Es war einfach kein Aufbäumen zu erkennen und wir haben die Partie einfach zu fahrig herunter gespielt. Als Stefan Löcke verletzt raus musste, ging gar nichts mehr. Der Rest Ordnung war weg. Trotzdem: Wir haben nur eine Schlacht verloren, nicht den Krieg.

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