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Das Wetter, das Wetter . . .

WERNE Es hätte ja so schön werden können - wenn nicht das Wetter am gestrigen Montag die positive Sim-Jü-Zwischenbilanz verhagelt hätte.

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Das Wetter, das Wetter . . .

Rudolf Schütze, Betreiber von Schloss Dracula, war geradezu begeistert vom Wochenende, am Montag schaute er angesichts des Dauerregens und der deutlich geringeren Einnahmen allerdings recht skeptisch drein.

Denn Samstag und Sonntag, das ergab eine kleine Umfrage unter der Schaustellern, gaben kaum Anlass zu Klagen. "Gut, sehr gut wars Geschäft", zog Rudolf Schütze, Betreiber von "Schloss Dracula" gestern das Fazit des Wochenendes. Beide Tage seien besser gelaufen als im Vorjahr, "es hat einfach alles gepasst: das Wetter, und sehr viele Menschen sind gekommen."

Gut zufrieden

Umso skeptischer schaute er gestern aus seinem Kassenhäuschen auf den wolkenverhangenen Himmel. Als "absolut o.k." im Vergleich zu anderen Kirmessen bezeichnete Lutz Köhrmann, der mit seinem Fahrgeschäft "Poseidons Rache" zum ersten Male in Werne gastierte, seine Umsätze, "gut zufrieden" war auch Karl-Heinz Wendler, dessen Karussell die Kinder vor allem am sonntäglichen "Familientag" stürmten. Marion Wendlers Musikexpress drehte sich am Wochenende häufiger als auf der nasskalten Vorjahres-Kirmes, beim gestrigen Regen aber umso seltener. Sie hoffte deshalb auf besseres Wetter am Sim-Jü-Dienstag.

"So viele Leute habe ich selten gesehen", zeigte sich Susanne Burghard vom Riesenrad "Moulin Rouge" geradezu begeistert vom Verlauf insbesondere des Samstags, "wir sind sehr zufrieden." Neben dem Wetter spielen für sie aber zwei weitere Faktoren eine wichtige Rolle fürs Geschäft: die gute Werbung für Sim-Jü und die lange Tradition des Werner Volksfestes.

Geguckt, nicht gekauft

Die allgemein bessere wirtschaftliche Lage sah keine(r) der Befragten als Grund dafür an, dass die Menschen am Wochenende fürs Kirmesvergnügen wieder tiefer ins Portemonnaie gegriffen haben als in manchem Jahr zuvor. "Das Wetter, das Wetter . . .", hieß es einhellig.

Allerdings gibt es auch einige Schausteller, die gestern nicht so wohl gelaunt waren, z.B. Blumenhändler Herbert Klewer: "Das war nicht so doll. Die Leute haben viel geguckt, aber wenig gekauft." Auto-Skooter-Betreiber Gino Petter verzeichnete ebenfalls weniger Umsatz als im Vorjahr. Seine Erklärung: "In diesem Jahr gibt es einfach zu viele Veranstaltungen, speziell im Ruhrgebiet."

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