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Daumen hoch für die Fusion

STOCKUM Nein, es gab keinen Beerdigungskuchen, keine Grabreden, ruhig und einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Stockum seine Auflösung und die Fusion mit dem größeren Verein im Westen zum "SPD Ortsverein Werne an der Lippe".

Daumen hoch für die Fusion

"Vorwärts und nicht vergessen!" Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Stockum hatten für die Fusion gestimmt. Nun steht dem Zusammenschluss nichts mehr entgegen.

Von den insgesamt 36 Sozialdemokraten in Stockum waren am Donnerstagabend elf Mitglieder in Panhoffs Tenne erschienen.

"Wir wollen die politischen Kräfte bündeln," sagte Ortsvereinsvorsitzende Petra Klimek und schob nach: "Das hört sich nicht nur gut an, das soll auch gut werden." Es gebe viele parallele Ämter und Funktionen, Abstimmungen müssten durch viele Gremien laufen, bis ein endgültiger Beschluss gefunden sei.

Positive Grundstimmung

Die positive Grundstimmung für diesen Vorschlag, die die Vorsitzende in Werne als auch in Stockum gefunden habe, spiegelte sich auch in der Diskussion: "Wenn Du Dich," so meinte ein alt gedienter Genosse, "als langjährige Vorsitzende in der neuen Satzung wiederfindest, dann stimme ich zu." Petra Klimek hatte zuvor noch kleine Änderungen vorgeschlagen: Die Posten des Kassierers und des Schriftführers sollen um je einen Stellvertreter erweitert werden.

Nach der Fusion, so die Vorsitzende weiter, will sich ein SPD-Arbeitskreis Stockum gründen, der aus dem jetzigen Vorstand besteht; er soll sich unbürokratisch an alle Stockumer wenden und das fortsetzen, was den Stockumer Ortsverein ausgezeichnet habe: "Unser Ortsverein war eine große Familie". Ein anderes Thema der Mitgliederversammlung befasste sich mit dem Einkaufszentrum, das auf dem Gelände zwischen der Werner Straße und der Graf-von-Westerholt-Straße entstehen soll.

Einkaufszentrum

Dort werden sich ein Vollversorger und dein Discounter einrichten. Petra Klimek berichtete, wie sie die Kontakte zum Investor Procom Invest GmbH geknüpft habe. Der Standort in der Dorfmitte am Kreisverkehr sei zu klein. "Entweder dort oder gar nicht", zeigte sie die Richtung einer möglichen Diskussion im Dorf auf. Ein Mitglied berichtete von Anliegern, die bereits jetzt Lkw-Lärm, knallende Pkw-Türen und nach Geschäftsschluss gröhlende Jugendliche auf dem Parkplatz fürchten.

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