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Den Klimawandel stoppen

WERNE "Ist der Klimawandel noch zu stoppen?" Dieser Frage stellte sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende des Bündnis90/Die Grünen im NRW-Landtag Reiner Priggen am Dienstag im "Hotel am Kloster" auf Einladung des Bündnis90/Die Grünen - Ortsverein Werne.

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Würde die Bundesregierung ihr Ziel erreichen, bis 2020 die Treibhausemission um 40 Prozent zu senken, wäre der Neubau von Kohlekraftwerken überflüssig. Diese wären dann schlichtweg nicht mehr benötigt, so das Fazit Priggens. Das ließe sich aus den vom Bundesministeriums für Umwelt veröffentlichen Zahlen schließen. Demnach sollen 2020 nur noch 33 Prozent der Stromgewinnung auf Kohle basieren. Der sinkende Stromverbrauch durch weiter entwickelte Technologien von knapp 11 Prozent sei ebenfalls berücksichtigt. Die Stromerzeugung in reinen Kondensationskraftwerken aus Stein- und Braunkohle ginge damit nach heutigem Stand um 37 Prozent zurück.

Das Fazit, so Priggen, trotz der geplanten Stillegung älterer Kohlekraftwerke reiche die Zahl der verbleibenden plus der derzeit sich in Planung befindlichen Kraftwerke bei weitem aus, um diesen Anteil zu decken. Deshalb stelle der Landtag unter anderem den Antrag an die Landes- und die Bundesregierung, dass die energiepolitischen Investitionen für die Kohlekondensationskraftwerke alternativ in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung fließen sollen.

Mit Bildern und Zahlen aus Studien sowie Beispielen aus dem täglichen Leben machte der energiepolitische Sprecher die Brisanz des Kampfes gegen den Klimawandel auf politischer und wirtschaftlicher Ebene national und international deutlich. "Mit zwei Grad Erwärmung haben wir nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf jeden Fall schon zu rechnen", so Priggen.

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