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Deutsche Eiche für Willi Lülf

WERNE Großer Bahnhof für einen im doppelten Wortsinn Großen: Mit einem Festakt im Alten Rathaus gratulierten am Mittwoch die CDU und die Stadt Werne Altbürgermeister Willi Lülf zu dessen 70. Geburtstag.

Deutsche Eiche für Willi Lülf

Den Eintrag ins Goldene Buch nahm Landtagspräsidentin Regina van Dinther im Beisein von Bürgermeister Tappe, Willi Lülf und stellvertretendem Bürgermeister Jürgen Zielonka vor.

Union und Stadt wollen es indes nicht bei dem Festakt als Dankeschön für die beachtlichen Verdienste Lülfs bewenden lassen, der sich statt persönlicher Geschenke Spenden für Rourkela in Indien gewünscht hatte.

Die CDU will ihren Ehrenvorsitzenden bei der Errichtung eines Bildstocks für eine von Lülf verwahrte Barbara-Statue unterstützen, Bürgermeister Tappe kündigte an, dass an exponierter Stelle in der Innenstadt eine deutsche Eiche für Will Lülf gepflanzt werde.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Willi Jasperneite würdigte Bürgermeister Rainer Tappe in einer humorigen Rede Willi Lülf. Der, erinnerte Tappe, habe in einem bedeutsamen Jahr das Licht der Welt erblickt. Schließlich habe Schalke 04 seinerzeit die Deutsche Fußballmeisterschaft errungen.

Mit ernsthafteren Worten zeichnete er das spätere Engagement Willi Lülfs nach, der Impulse gegeben, in der Stadt Meilensteine gesetzt habe, auch heute noch Bürgernähe verkörpere.

Wernes Außenminister

Und, das hob Tappe besonders hervor, Lülf sei Architekt des Modells Europa, habe Brücken von West nach Ost gebaut, die Städtepartnerschaften vorangebracht, die Patenschaft mit dem Schnellboot Dachs initiiert: „Willi Lülf ist Wernes Außenminister.“ Am Ende dankte er auch Marianne Lülf, ohne deren Rückhalt der vielfältige Einsatz ihres Mannes so kaum möglich gewesen wäre.

  Den beruflichen und politischen Werdegang Willi Lülfs ließ die NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther Revue passieren. Sie dankte Lülf „für ein großes, ja großartiges Lebenswerk“. Er habe alles erreicht, was man erreichen könne, man müsse ja nicht unbedingt Staatspräsident werden.

„Es ist ein großartiger Tag“, sagte Willi Lülf sichtlich gerührt, er freue sich sehr, obwohl er sich eigentlich nicht gewünscht hatte, so in den Mittelpunkt gestellt zu werden.

Dabei ließ sich es sich der Geehrte nicht nehmen, den derzeitigen Ratsmitgliedern ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben: „Die Abstimmung nach einer Ratssitzung ist wichtig, die Konfrontation muss raus“, riet er den Politikern, wie in früheren Zeiten nach der politischen Debatte gemeinsam das ein oder andere Bier zu trinken.

Dass Willi Lülf, wie die einzelnen Redner betonten, nicht nur Manager und Politiker, sondern auch immer ein Familienmensch gewesen sei, bewiesen Tochter Christiane und Sohn Markus, die mit Nelli und Kristina Kremer den musikalischen Teil der Feier bestritten.

    

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