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Doping: Stichpunktproben auch bei Gripshöver

WERNE Reiten ist Leistungssport. Und Leistungssport ist dopinganfällig. "Stimmt", sagt Lutz Gripshöver und ergänzt: "Allerdings bringt uns Reitern Doping nicht ganz so viel." Klingt logisch. Und wenn es einen Reiter nun doch nach aufputschenden Mittelchen dürstet? Die Gefahr, dass er ungeschoren davon kommt, ist relativ gering.

Doping: Stichpunktproben auch bei Gripshöver

Lutz Gripshöver.

Auch bei Gripshöver lassen sich zwischen Stall und Trainingsgelände regelmäßig Dopingfahnder blicken. "Es gehört schon fast zum Alltag. Und es dient dem Sport", erklärt der 36-jährige Springreiter gelassen. Zu Schulden hat er sich nichts kommen lassen - entsprechend entspannt geht Gripshöver mit den Stichpunktkontrollen um.

Und auch beim K+K-Cup wird dem Doping vorgebeugt. Insgesamt werden in den nächsten vier Tagen zehn Pferde überprüft. "Das läuft nach dem Zufallsprinzip - und ist völlig anonym", erklärt Ann Börries vom Turnier-Vermarkter Escon-Marketing.

Zwar sei Doping im Reitsport nicht an der Tagesordnung - Experten sprechen von maximal vier Fällen pro Jahr -, "dennoch dürfen wir das Thema nicht unter den Tisch fallen lassen", so Börries.

Express-Proben-Auswertung: In fünf Tagen

Genau deshalb setzt der Vermarkter ein Zeichen und übernimmt die Kosten der Express-Proben-Auswertung. Sollte also jemand geschummelt haben, "wissen wir das nach spätestens fünf Tagen", so Börries. Und zusammen mit den regelmäßigen Kontrollen der FEI (Fédération Equestre International), dem internationalen Dachverband für Pferdesport, haben die Reiter ein solides Bollwerk gegen Doping aufgebaut.

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