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Ein Anzug, zwei Euro

WERNE Vor etwa sechs Jahren schloss das Rote Kreuz seine Kleiderkammer. Kein Bedarf mehr, hieß es damals. Die Situation hat sich geändert, gestern öffnete das DRK seine Kleiderausgabe wieder.

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Der DRK-Vorsitzende Rainer Tappe und die beiden Betreuerinnen der Kleiderkammer, Halina Pappok (links) und Wislawa Orczykowski enthüllten gestern das Eingangsschild. Zicke

Halina Poppok zeigt die (noch) vollen regkae und Schränke der neuen DRK-Kleiderkammer.

Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat geben Halina Pappok und Wislawa Orczykowski von 14 bis 17 Uhr am neuen DRK-Standort auf dem ehemaligen Zechengelände gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidung aus, und zwar alles vom Kinderschuh bis zum Anzug in Übergröße. Alles andere als groß sind die Preise. "Sie bewegen sich zwischen 30 Cent und zwei Euro", erklärte gestern bei der offiziellen Eröffnung Bürgermeister und DRK-Vorsitzender Rainer Tappe.

Neuanfang

"Die Lage in unserem Lande rechtfertigt, dass wir so etwas wieder machen", begründetet Tappe den Neuanfang. Doch nicht nur für finanziell schwache Arbeitslose bzw. Sozialhilfeempfänger sei die Kleiderkammer gedacht, jeder sei willkommen, "zum Beispiel Eltern, deren Kinder aus ihren Sachen herausgewachsen sind."

Glücksfall

"Wir prüfen auch keine Bedürftigkeit", ergänzte DRK-Geschäftsführer Bernd Haverkamp. Dass das Rote Kreuz gestern die Kammer im Beisein unter anderem von Vertretern der Partnerorganisationen Feuerwehr und THW eröffnen konnte, ist auch einem Glücksfall zu verdanken. Direkt neben dem DRK-Heim wurde eine ehemalige Schreiner-Werkstatt frei, die Rotkreuzleiter Albert Beyer mit seinen tatkräftigen Helfern saniert und umgebaut hat.

Nun hoffen die Rotkreuzler zum einen, dass die Bevölkerung das Angebot auch annimmt. Zum anderen wünschen sie insbesondere die beiden ehrenamtlichen Betreuerinnen der Kleiderkammer, dass immer genügend Kleiderspenden für eine möglichst große Auswahl hereinkommen.

Spenden abgeben

Kleiderspenden können montags und mittwochs von 18 bis 20 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr am DRK-Heim vor der alten Zeche abgegeben werden. Sammelcontainer befinden sich am DRK-Heim, am Südring (Nähe Bauhof), am Solebad und an der Landwehrstraße (früher BMW).

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Der DRK-Vorsitzende Rainer Tappe und die beiden Betreuerinnen der Kleiderkammer, Halina Pappok (links) und Wislawa Orczykowski enthüllten gestern das Eingangsschild. Zicke

Halina Poppok zeigt die (noch) vollen regkae und Schränke der neuen DRK-Kleiderkammer.

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