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Erschöpft, aber überglücklich im Ziel

WERNE Aller guten Dinge sind drei, dachten sich 3 Läuferinnen vom TV Werne 03 und machten sich bei strahlendem Sonnenschein zum Triathlon nach Möhnesee auf. Schwimmen, Radfahren wurde vorher mehr oder weniger fleißig trainiert, das Laufen geht ja wie von allein“, dachten sich die drei. Mit Tipps und Tricks von den erfahrenen Triathleten Stephan Biermann, Marianne Stein und Wolfgang Rohe ging es bei 18° Wassertemperatur als erstes auf die 500m lange Schwimmstrecke.

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„Ist schon was anderes im See mit so vielen anderen Sportlern bei Wellen und Tritten und Hieben von Vorder- und Hinterschwimmern die Ruhe zu bewahren und seinen Rhythmus zu finden“ , so Anne Boshammer, die früher aktive Schwimmerin beim TV Werne war undsich das Schwimmen daher etwas leichter vorgestellt hatte. Sie kam als erste aus dem Wasser, traf aber ca. 2min danach in der Wechselzone schon auf Claudia Nachtwey, die beim Radfahren gut mit der anspruchsvollen Strecke zurechtkam. Andrea Hagenkötter-Börste war froh, als die Schwimmstrecke bewältigt war und holte beim Radfahren einiges wieder auf.

„Das die Radstrecke so hart sein würde, hätten wir nicht gedacht“, so Hagenkötter-Börste. Sie hatte auch ihren Mann Wolfgang animiert mitzumachen, der mit dem Schwimmen und vor allem mit dem Radfahren richtig gut zurecht kam. Auch Claudia Nachtwey, die in der Freizeit öfter mal das Rennrad rausholt, konnte bei der anstrengenden Radstrecke verloren Zeit wieder gutmachen. Für Anne Boshammer, mit geliehenem Rennrad unterwegs, war die ungewohnte Sportart etwas anstrengend, aber auch gut zu machen..“Zum Glück konnte ich mir ein Rennrad leihen, mit, mit einem „Normalrad“ wäre die bergige Fahrt noch etwas anstrengender geworden!“, so Anne-Kathrin.

Die dritte und natürlich Paradedisziplin, der 5km-Lauf, war anfangs schwierig nach dem Radfahren; das Laufen war wie „auf Eier laufen“, so Boshammer, wurde aber mit jedem km besser und beflügelte das Team nochmal viele Triathleten zu überholen. Besonders hervorzuheben ist, dass Andrea Hagenkötter-Börste die 5km-Lauf-Strecke nahezu in Bestzeit gelaufen ist, und das nach 500m Schwimmen und 20km Radfahren; zeigt also auch, wie gut und wichtig die Grundlagenausdauer der Läufer bei Wettkämpfen wie diesen ist. Im Ziel überglücklich und stolz, es geschafft zu haben, waren sich alle einig: „Das machen wir nochmal, es ist echt toll, 3 verschiedene Disziplinen so zu verbinden und immer wieder alles zu geben.“

Auch Stephan Biermann, Marianne Stein und Wolfgang Rohe zog es am Samstag zum Triathlon nach Möhnesee. Biermann und Stein entschieden sich für die Kurzdistanz, d.h. 1500m schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. Biermann war etwas verärgert über die Organisation im Wasser und musste einen „ Bogen“ schwimmen, kam dann verärgert aus dem Wasser und musste wieder viel beim Radfahren und Laufen rausholen. Marianne Stein war zufrieden mit ihrer Leistung, genauso wie Wolfgang Rohe, der sich für die kürzere Volksdistanz entschieden hatte.

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