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Es fehlt nur noch der Eintrag ins Vereinsregister

WERNE Nun ist es - fast - amtlich: Der VfL Werne und die BSG Rother/Kriethemeyer verschmelzen zum neuen Fußball-Verein Eintracht Werne 27/62. Es fehlt nur noch die Umschreibung im Vereinsregister beim Amtsgericht in Lünen.

Es fehlt nur noch der Eintrag ins Vereinsregister

Das neue Vorstandsteam der Eintracht: Harald Wohlfarth (1. Vorsitzender), Ute Krzyzosiak (2. Vorsitzende), Angelo Bonkhoff (Geschäftsführer), Sascha Hilmer (2. Geschäftsführer), Andre Kalinowski (1. Kassierer), Franz-Josef Goßling (Sportlicher Leiter), Ralf Preik (Vorsitzender Jugendabteilung), Thorsten Bußkamp (2. Vorsitzender Jugendabteilung), Christian Volland (Vorsitzender Breitensport), Jan-Hendrik Budde (2. Vorsitzender Breitensport)

Mit der Zustimmung der Mitglieder bei den beiden Auflösungsversammlungen der Vereine am Freitagabend (wir berichteten) sind alle Voraussetzungen für die Umschreibung geschaffen. Notar Hans-Joachim Plester wird in den kommenden Tagen das weitere formal-juristische Prozedere in Angriff nehmen. Ist dies geschehen, tritt die neue Eintracht rückwirkend zum 1. Juli 2007 die Rechtsnachfolge von VfL und BSG an.

Bis zum Ende VfL

"Die Senioren-Mannschaften werden laut DFB-Statuten aber bis zum Ende der Saison weiterhin als VfL Werne auflaufen", erklärt Harald Wohlfarth, am Freitag bei der Neugründungsversammlung als 1. Vorsitzender der Eintracht ins Amt gewählt. Genauso verhält es sich mit den Jugendmannschaften, die weiter unter JSG VfL/Rother antreten werden und mit den Alten Herren, die als SG auftreten werden. "Erst in der nächsten Spielzeit wird aus allen Mannschaften Eintracht Werne mit den dazugehörigen Trikots", so Wohlfarth.

Rein rechtlich sind aber alle Mitglieder der bisherigen Vereine VfL und Rother nun Mitglied der Eintracht. Wer dies nicht will, muss sich offiziell im Verein abmelden.

Vermögens-Übergang

Gleichzeitig verschmelzen auch alle Vermögenswerte der aufgelösten Vereine und gehen ins Vermögen der Eintracht über. Gleiches gilt natürlich auch für die Verbindlichkeiten der Vereine und für finanzielle Verpflichtungen wie Aufwandsentschädigungen oder arbeitsvertragliche Ansprüche von Angestellten wie Trainern, Platzwart, Vereinswirt oder Putzfrauen.

"Wir wollen noch einen Ältestenrat gründen, wo z.B. Hans-Josef Stoschek, Gründungsmitglied der BSG und ihr letzter Vorsitzender, seinen Platz finden wird", sagt Wohlfarth. "Heutzutage kann ein vergleichsweise kleiner Verein wie die Eintracht nur als Teamplayer funktionieren."

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