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Familienbesuch

WERNE Wenn bei Fronings die Familie zu Besuch kommt, dann geht es richtig rund. Schon Monate lang vorher. 380 Köpfe zählte die Verwandtschaft, die aus der ganzen Welt am Wochenende auf dem Hof Schulze Froning eintraf.

Familienbesuch

380 Familienmitglieder kamen aus der ganzen Welt.

Fast ein Jahr haben sich Birgith und Ferdinand Schulze Froning auf den großen Besuch vorbereitet.Das Schlimmste ist immer den Hof auf Vordermann zu bringen“, findet Ferdinand Schulze Froning. Denn alles muss vorzeigbar blitzen und glänzen, wenn die Familie kommt. Am Samstag war es dann soweit: Die Hüpfburg und das Karussell für die Kinder stand und das große Westfälische Bauernbuffet war bestellt. Die Familie konnte kommen.

Treffen hat seit 80 Jahren  Tradition

Und wie sie kam: 380 Familienmitglieder versammelten sich zum traditionellen Familientreffen auf dem Schulze Froning Hof in Werne. Klar, dass Birgith und Ferdinand bei einer solchen Masse von Verwandten in anderen Dimensionen denken müssen. Seit 80 Jahren trifft sich die mittlerweile riesige Familie. Dabei hatte alles mit nur einer Person angefangen: Anna Maria Elisabeth Schulze Froning lebte von 1777 bis 1839 und brachte zwölf Kinder zur Welt. Davon gründeten acht eine eigene Familie. Diese acht Kinder bilden die Ausgangslinie für die acht Stämme Werne, Klems, Forckenbeck, Alstedde, Havixbeck, Wesel, Pröbsting und Bockum. Von diesen acht ist nur der Stamm Alstedde ausgestorben. Alle der 380 anwesenden Familienmitglieder lassen sich einem der anderen Stämme zuordnen. Um den Überblick nicht zu verlieren, wurde jedes Familienmitglied mit einem Namensschild mit Ausgangsstamm ausgestattet.

Familie verteilte sich in den letzten 200 Jahren über die ganze Welt

Von diesen acht Kindern ausgehend entwickelte sich im Laufe der letzten 200 Jahre eine große Familie, die sich über die ganze Welt verteilte. Den weitesten Weg hatten Verwandte aus Südamerika. Sie stammen von Johann Heinrich Dahlbokum ab, der 1868 nach Chile auswanderte. Aber auch aus Frankreich und anderen europäischen Ländern waren Angehörige gekommen. In den USA haben die Schulze Fronings ebenfalls Familie, die konnte jedoch dieses Mal nicht teilnehmen. Trotz der großen Anzahl von Nachkommen forscht Ferdinand Schulze Froning weiter. Erst kürzlich habe er aus den USA eine Datei mit 1000 Namen bekommen. Diese sollen alle von Henricus Josephus Froning abstammen. Das nächste Familientreffen in fünf Jahren könnte also noch größer ausfallen.

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