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Familienfreundlicher vernetzen

WERNE Eine Kooperation zwischen den Kindertageseinrichtungen St. Marien in Horst, St. Sophia und Jona in Stockum ist in Planung. Felicitas Höltmann, Leiterin der Kindertageseinrichtung St. Marien in Horst und der Compass-Förderverein erläuterten am Dienstag gegenüber den RN den Ausbau der Einrichtungen zum Familienzentrum.

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Familienfreundlicher vernetzen

Verantwortliche von Kindergarten und Förderverein Compass informierten über die Planung eines Familienzentrums.

Der Begriff "Familienzentrum" beinhaltet nicht etwa einen zentralen Standort, sondern eine Kooperation zwischen den drei bestehenden Einrichtungen. Die vom Land NRW angestoßene Initiative soll die Familienfreundlichkeit durch Beratungs- und Förderangebote für Kinder stärken.

In Werne wurde im Kindergarten St. Joseph bereits ein solches Projekt umgesetzt.. Neuartig am Horster und Stockumer Modell ist der Aufbau eines konfessionsübergreifenden Verbundes der Einrichtungen.

Die Leiterinnen der Kindergärten Felicitas Höltmann (St. Marien), Martina Stolte (St. Sophia) und Heidi Liebich (Jona) werden sich während der zweijährigen Planungsphase regelmäßig treffen, um eine Vernetzung ihrer Einrichtungen mit verbesserter Angebotsqualität auszuarbei-ten. An erster Stelle der Gestaltung steht eine Bedarfsermittlung. Zentraler Baustein wird ein Ausbau des Betreuungsangebotes für unter dreijährige Kinder sein.

Das Projekt ist eine Reaktion des Landes NRW auf die mittlerweile veränderte Familiensituation, in der oft beide Eltern berufstätig sind. "Von 29 Kindern, die wir im letzten Jahr hatten, waren 27 Mütter berufstätig", berichtete Höltmann aus der Einrichtung St. Marien in Horst.   

Die Kindertageseinrichtungen sollen die Aufgabe übernehmen, Bildung, Erziehung und Betreuung zusammenzuführen mit Beratungsangeboten und konkreter Hilfe für Familien.   Stärken und Schwächen der Kinder sollen im Alltag erkannt und Eltern in Fragen der Erziehung, Bildung oder Gesundheit gezielter und bereits sehr früh unterstützt werden.

Hierzu gehört die Kooperation der Kindergärten mit Partnern wie Beratungsstellen, Familienbildungsstätten, Einrichtungen Sprachförderung etc.

Persönlicher Kontakt, kurze Wege und Wartezeiten, sowie kompetente Ansprechpartner sind ein Ziel des Projekts.

Durch die Vernetzung hat jede der drei in Horst und Stockum beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit, Beratungsschwerpunkte zu bilden.

Weitere Informationen zu der landesweit angestoßenen Initiative von Familien-Netzwerken gibt Jugendamtsleiterin Elke Kappen beim nächsten Horster Forum am 13. November ab 20 Uhr im Compass-Gemeindezentrum. Aktuelle Aktivitäten in Horst (Vereine etc.) können neuerdings eingesehen werden auf der Internetseite (siehe Link oben).

 

 

 

 

   

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