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Familienzentrum bietet flexible Betreuung

WERNE Kinderbetreuung nach der Ganztagsschule bis 19 Uhr. Das ist ein Angebot des Familienzentrums St. Josef. Wohl einzigartig in NRW.

Familienzentrum bietet flexible Betreuung

Auch Fragen zur Kindererziehung sollen in der neuen Servicestelle für Familien beantwortet werden.

Berufstätige, besonders Mütter, kennen das: sie stecken nach der Arbeit im Stau, oder die Arbeitszeit verlängert sich, doch um 16 Uhr wartet ihr Kind vor der Ganztagsschule. Und die Uhr zeigt bereits "fünf vor".

Diesen Stressgeplagten kommt jetzt die Familienzentrum St. Josef mit einem in NRW wohl einzigartigen Angebot entgegen: Die Kinderbetreuung nach der Ganztagsschule bis um 19 Uhr. "Wir wollen den Familien Sicherheit und Kontinuität bieten," begründet Uwe Schenk, Gesamtleiter der Stiftung St. Christophorus, diese neue Errungenschaft zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehörten regelmäßige und verlässliche Öffnungszeiten. "Diese flexible Betreuung ist eine Alternative zur Kinderbetreuung durch Nachbarn oder Großeltern", zeigt Schenk Perspektiven auf.

"Shuttle-Dienst"

In einem "Shuttle-Dienst" würden die Kinder von der Wiehagen- und Wienbredeschule abgeholt und ins Familienzentrum Auf dem Berg gebracht. Dort können sie dann zu einer verabredeten Zeit von ihren Eltern abgeholt werden.

Erleichtert wird dieses Angebot, weil die Jungen und Mädchen der Kindertageseinrichtung St. Josef bis um 17.30 Uhr abgeholt werden, die Betreuungskräfte anwesend sind. Geplant ist, neben den Erzieherinnen der KiTa eine Mitarbeiterin aus jeder Ganztagsgrundschule einzusetzen, erläutert Schenk.

Die zusätzliche Betreuung ist nicht in den Elternbeiträgen enthalten, sie muss zusätzlich bezahlt werden. Eltern können "Stundenpakete" erwerben, die sie dann jederzeit nutzen können. "Wir wollen sehr flexibel sein und auch auf kurzfristige Anfragen reagieren", sagt Familienzentrumsleiterin Stephanie Kißmann.

"Pakete"

Das Familienzentrum bietet vier unterschiedlich große Pakete von zehn, 21, 50 bis zu 100 Stunden an, die zwischen 25 und 200 Euro kosten. Bei regelmäßiger Nutzung des Angebots können Eltern sich wegen einer Pauschale mit der Stiftung in Verbindung setzen.

Der Bedarf sei mit neun Kindern zur Zeit eh gering, meint Uwe Schenk, doch müsse sich dieses Angebot auch erst unter den Eltern herumsprechen.

Stephanie Kißmann hat bei den Eltern bereits eine hohe Nachfrage für die Samstage ausgemacht

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