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Gefürchtete Herzkrankheiten

WERNE Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen mit Abstand zu den häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. Dabei führen die koronare Herzkrankheit (KHK) und ihre Krankheitsbilder die Todesstatistik an.

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Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße. Grund ist die so genannte "Arterienverkalkung" (Arteriosklerose), die durch Ablagerungen in den Gefäßwänden entsteht. Diese führen zur Einengung, Versteifung und Verschluss der Herzkranzgefäße. Folglich verschlechtert sich die Durchblutung der Herzmuskulatur, was zu einer Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung führt.

 Symptome erkennen

Bin ich betroffen? Der Verlauf der chronischen Erkrankung KHK ist schleichend. Der Prozess der Verengung beginnt in der Regel in jungen Jahren. Zu diesem Zeitpunkt treten noch keine oder nur wenige Krankheitserscheinungen. Sobald der Herzmuskel Schaden genommen hat, entstehen zuerst Schmerzen und ein Druckgefühl in der Brust (Angina pectoris). Lassen die Schmerzen innerhalb weniger Minuten nicht nach, kann dies ein Hinweis auf einen Herzinfarkt sein.

Zu den Risikofaktoren, die eine KHK begünstigen, zählen: Rauchen, fetthaltige und einseitige Ernährung, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Stress, Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.

Was tun?

Wichtig ist es, erste Anzeichen ernst zu nehmen und sie dem Hausarzt mitzuteilen, um entsprechende Untersuchungen durchführen zu lassen. Der Hausarzt wird - wenn es notwendig erscheint - die Überweisung an einen Herzspezialisten (Kardiologen) veranlassen, um Verdachtsmomente zu erkennen oder auszuschließen.

Untersuchungsmethode im Krankenhaus

Der Kardiologe im Krankenhaus wird nach weiterführenden Fragen und einer allgemeinen Untersuchung einen Herzkatheter einsetzen. Bei dieser Routineuntersuchung wird von der Leistengegend aus ein Katheter in die Arterie bis hin zu den Herzkranzgefäßen geschoben. Durch ein Kontrastmittel werden für den Arzt im Röntgenbild dann die Gefäßstrukturen und damit die gefährlichen Verengungen und Ablagerungen sichtbar.

Seit kurzem wird im St. Christophorus Krankenhaus Werne eine ganz neue Untersuchungsmethode angeboten: In Kooperation mit der radiologischen Praxisgemeinschaft Dr. Lüth und Partner wird eine mehrschichtige Computertomographie der Herzkranzgefäße (Koronaraterien) durchgeführt. Ganz ohne Schmerzen für den Patienten liegen bei dieser Methode innerhalb von 10 bis 15 Sekunden erste Untersuchungsdaten vor. Die gesamte Untersuchung dauert weniger als 30 Minuten. Gegenüber der bisherigen Standard-Kathetermethode sind hier Risiken wie Nachblutungen und Infektionen völlig ausgeschlossen. 

Für Fragen rund um das Thema KHK und die verschiedenen Untersuchungsmethoden steht Ihnen Dr. med. Ulrich Sudhues, Oberarzt der Inneren Abteilung des St. Christophorus Krankenhauses Werne, am Donnerstag (4.) persönlich von 18 bis 19 Uhr gerne unter Tel. (02389) 7 87 - 13 51 zur Verfügung.

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