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Geld für fremde Tartanbahn

WERNE Die Laufsportfreunde Werne beteiligen sich mit einem finanziellen Beitrag an der Renovierung der Tartanbahn in Nordkirchen. Damit will sich der Verein weiter Trainingsmöglichkeiten auf dieser Bahn sichern.

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Geld für fremde Tartanbahn

<p>Als Dankeschön für diePatenschaft überreichte der bekannteste Läufer des FC Nordkirchen, Josef Hagemann, eine Urkunde und begrüßte den LSF Werne, hier vertreten durch den Vorsitzenden Jürgen Teicher, offiziell im "Club der Bahnpaten".</p>

Die Kunststoffbahn im Stadion von Nordkirchen ist renovierungsbedürftig. Sie weist Risse auf, die seit ihrer Errichtung im Jahre 1990 immer wieder ausgebessert wurden. .

Für die Renovierung werden zirka 80.000 Euro benötigt. Der Gemeinde Nordkirchen als Eigentümerin fehlt jedoch das notwendige Geld. Der FC Nordkirchen hat der Gemeinde angeboten, Eigenmittel in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung zu stellen, um die Renovierung zu realisieren.

Im April 2007 hat die Gemeinde Nordkirchen dem Vorschlag des Vereins zugestimmt und sich bereit erklärt, die restlichen Finanzmittel bis 2009 in den Haushalt einzubringen.

Patenschaften

Um die vereinbarten Eigenmittel leisten zu können , bietet der FC Nordkirchen Bahnpatenschaften an. Auf einer virtuellen Laufbahn im Internet unter besteht die Möglichkeit, Patenschaften über eine oder auch mehrere Laufbahnparzellen zu übernehmen.

Dieses Engagement und die gemeinsame Kraftanstrengung der Leichtathleten und der Gemeinde in Nordkirchen beeindruckt auch die Laufsportfreunde aus Werne, die im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ihres kleinen Vereins, Patenschaften übernommen haben. Gewählt haben sie mehrere Parzellen im Nordkirchener Rund nach der 5.000 m-Startlinie und hoffen mit dieser virtuellen "LSF-Kurve", die Renovierung der Kunststoffbahn voranzutreiben und den FC Nordkirchen - insbesondere in seiner Jugendarbeit - unterstützen zu können.

Natürlich besteht auch ein gewisses Eigeninteresse an der Renovierung der Bahn, wird sie doch von den Aktiven des LSF für notwendiges Intervalltraining genutzt.

In Werne Fehlanzeige

"Leider haben wir diese Trainingsmöglichkeiten nicht in Werne und sehen auch keine Anstrengungen seitens der Stadt, das zu realisieren, was in den umliegenden - auch kleineren - Städten und Gemeinden bereits Standard ist," so LSF-Vorsitzender Jürgen Teicher. "Sind die Kunststoffbahnen, weil in die Jahre gekommen, in den Nachbargemeinden bereits renovierungsbedürftig, so freut man sich hier nach jahrelangen Ankündigungen über Flutlicht im Sportzentrum Dahl, was aber letztendlich nur dazu dienen kann, den schlechten, unzeitgemäßen Zustand der Aschenbahn auch bei Dunkelheit zu erkennen. Vielleicht bringt ja der geplante Arbeitskreis des Stadtsportverbandes zu dieser Thematik den nötigen Antrieb - ähnlich wie seinerzeit bei den drohenden Hallennutzungsgebühren", so der LSF-Vorsitzende.

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