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Goldene Botschafter

WERNE Matthias Steinhoff und Anke Synowzik haben sich gestern ins Goldene Buch der Stadt Werne eingetragen. Bei den Special Olympics 2007 in Shanghai, den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behinderung, hatten sie Edelmetall im Reiten (Dressur und Geschicklichkeit) gewonnen.

Goldene Botschafter

Matthias Steinhoff und Anke Synowzik (sitzend), Goldmedaillen-Gewinner im Reiten, trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Werne ein.

Großer Bahnhof herrschte in der Cafeteria des Stadthauses. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Stadtsportverband ließen es sich nicht nehmen, den erfolgreichen Athleten zu gratulieren.

„Wir sind etwas verspätet, die Spiele liegen ja jetzt schon etwas zurück. Aber wir mussten erst unseren Jetlag auskurieren“, scherzte Gerti Latussek, Vorsitzende des Vereins für therapeutisches Reiten Werne St. Georg.

Mit Stolz bei der Zeremonie

Gemeinsam mit ihrem Mann Hans, ebenfalls engagiert in der Vereinsarbeit, Angehörigen der Sportler und deren Trainerin Uta Deutschländer verfolgte sie nicht ohne Stolz die Zeremonie.

„Das ist ein besonderer Tag für die Stadt Werne“, sagte Bürgermeister Rainer Tappe in seinem Grußwort. „Wir können wirklich stolz sein, denn gleich zwei Goldmedaillen-Gewinner – das hat es hier glaube ich noch nicht gegeben“, meinte Tappe. „Matthias und Anke haben die Stadt Werne weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht – sogar bis nach Shanghai.“

Bernd Haverkamp, Leiter des Sozialamtes, überreichte für die Stadt einen Betrag von 400 Euro an Gerti Latussek. „Wir wissen, dass sie für ihre Arbeit mit behinderten Menschen für jede Spende dankbar sind“, so Haverkamp. Das Geld war beim Welt-Seniorentag zusammen gekommen.

Spenden von Vereinen und Senioren

Der Karnevalsverein Blau-Gelb hatte Kuchenspenden aus den hiesigen Seniorenheimen verkauft und den Erlös daraus noch einmal aufgestockt. Auch die Vertreter aller politischen Fraktionen aus dem Werner Rat ließen es sich nicht nehmen, den Athleten zu gratulieren.

Am Ende hielt Dieter Kettermann vom Stadtsportverband ebenfalls noch einen kleinen Umschlag für die Sportler bereit. Die Sportler strahlten. Frei nach dem olympischen Motto: Dabei sein ist zwar alles, wenn man Gold holt, kann „alles“ aber noch viel schöner sein.

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