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Goldene Momente bei Special Olympics

WERNE Eine grandiose Eröffnungsfeier, ein direkter Blick auf die Formel-1-Strecke, ein Händedruck von Arnold Schwarzenegger, und dazu Gold-, Silber -und Bronzemedaille in Serie: Mit dieser überwältigenden Zwischenbilanz meldete sich vor wenigen Tagen die deutsche Reiterequipe von den Special Olympics aus Schanghai.

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Die erfolgreiche deutsche Reiter-Equipe bei den Special Olympics präsentiert stolz das gesammelte Edelmetall.

Matthias Steinhoff.

Anke Synowszik.

Großen Anteil an der beeindruckenden Medaillenausbeute – die deutsche Equipe holte bis jetzt vier Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen – Anke Synowzik und Matthias Steinhoff vom Verein für therapeutisches Reiten Werne St. Georg. Im Geschicklichkeitsparcours (Level BI) siegte Steinhoff mit 78,00 Punkten und sicherte sich damit seine erste olympische Goldmedaille. Das gute Ergebnis rundeten Synowzik und Patricia Homberg (Reittherapiezentrum Münster) mit Platz vier und fünf ab.Was für ein Mannschaftsergebnis Durch diesen erfolgreichen Auftakt beflügelt landete in der Geschicklichkeit Level C1 Ernst Wilhelm Seidler (Münster) auf Platz zwei und freute sich über Silber ebenso wie Nadja Warkentin über Bronze. Matthias Schütz (Münster) auf dem vierten Rang komplettierte das tolle Mannschaftsergebnis. Noch besser lief es dann einen Tag in der Dressur später: Hier holte Sinja Gibson (Kiel) zunächst Gold im Prix Caprilli. In der Dressur, Level CI, gewannen Seidler und Schütz dann jeweils die Silbermedaille und Warkentin erritt Bronze. Dann schlug wieder die Stunde der beiden Werner Olympioniken: In der Dressur Level BI setzte sich der 19-jährige Steinhoff mit einem überzeugenden Ritt gegen die Konkurrenz aus Argentinien, Großbritannien und Trinidad & Tobago durch und durfte zum zweiten Mal auf das oberste Treppchen bei den Special Olympics klettern. Eine überrahende Dressur-Kür Ihrem Mannschaftskollegen nicht nachstehen wollte das jüngste Teammitglied – die erst 17-jährige Synowzik lieferte eine überragende Dressur-Kür ab und gewann mit 265,00 Punkten vor der Chinesin Junye Xia und Alena Sheykhutdinova aus Russland. Überglücklich fiel Synowzik ihrer Schwester in die Arme und vergoss überwältigt von ihrem Erfolg einige Freudentränen. Während mit diesen Ergebnissen der Großteil des deutschen Teams alle Wettkämpfe mehr als erfolgreich absolviert hat, kann nun nur noch Synowzik den deutschen Medaillenspiegel in dieser Woche noch weiter verbessern.  „Die Eindrücke hier sind unbeschreiblich und sportlich hätte es bisher nicht besser laufen können!“ Mit diesem ersten Fazit blickt Teamchefin Uta Deutschländer mehr als zufrieden auf die ersten Wettkampftage ihres Teams in Schanghai zurück. Jeden Tag hielt sie die faszinierenden Eindrücke von den Weltreiterspielen angefangen von der Ankunft, der Eröffnungsfeier bis hin zu den ersten Wettkämpfen in einem Tagebuch fest.   

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Die erfolgreiche deutsche Reiter-Equipe bei den Special Olympics präsentiert stolz das gesammelte Edelmetall.

Matthias Steinhoff.

Anke Synowszik.

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