Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Furcht vor Afrikanischer Schweinepest

Jäger fürchten den Ausbruch der Schweinepest in Werne

Werne Wenn die Afrikanische Schweinepest in diesen Breiten ausbricht, könnte das verheerende Folgen für die heimischen Schweinezüchter haben. So lautete das Fazit einer Information beim Hegering Werne. Die Jäger sind besorgt.

Jäger fürchten den Ausbruch der Schweinepest in Werne

Die Jäger in Werne fürchten den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Foto: dpa

Zur Mitgliederversammlung trafen sich am Samstag, 10. März 2018, im „Wittenbrinks Hof“ die Mitglieder des Hegerings Werne. Neben den Berichten des Hegeringsleiters Martin Schulze Twenhöven und der Obleute ging es um den Sachstandsbericht zur afrikanischen Schweinepest (ASP). Michael Schulze Kalthoff, Vorstandsmitglied des Hegerings Werne, informierte hierzu.

Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle.

Übertragung auf verschiedenen Wegen

In Mitteleuropa erfolge eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen und -zubereitungen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, wie Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung) berichtete Schulze Kalthoff.

Der Kontakt mit Blut sei der effizienteste Übertragungsweg. Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. ASP ist für den Menschen ungefährlich und nicht auf diesen übertragbar.

Ehrungen beim Hegering

  • Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Markus Smulka, Hubertus Hanke (beide 25 Jahre), Heinz Mertin (50 Jahre) sowie Franz-Ludwig Schulze Kersting und Herbert Tillmann (beide 40 Jahre) ausgezeichnet.
  • Der Hegering hat derzeit 227 Mitglieder.
  • Aktuelles aus dem Hegering Werne online unter www.hegering-werne.de.

Angesichts des aktuellen ASP-Seuchenverlaufes in Europa, insbesondere in Polen und Rumänien, wo die ASP sich derzeit stark ausbreitet, ist insbesondere die Jägerschaft aufgefordert, ein vermehrtes Auftreten von Fallwild (Schwarzwild) der zuständigen Behörde zu melden und geeignete Proben (Blut, Lymphknoten, Milz, Lunge) amtlich abklären zu lassen, riet Kalthoff den zahlreich erschienen Mitgliedern.

Eine Ausbreitung in unserer Region sei nur noch eine Frage der Zeit und hätte schlimme Folgen für heimischen Schweinezüchter.

Anzeige
Anzeige