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Jazz-Shuffle: Schiff und Fans swingen

WERNE Jazz in besonderer Atmosphäre: Alljährlich zieht die Möhnesee-Shuffle die Musikfans in seinen Bann.

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Jazz-Shuffle: Schiff und Fans swingen

Jazz-Konfekt unterhielt die Shuffle-Gäste.

Auf den Möhnesee ging es am Samstag für musikbegeisterte Werner zur 10. Jazz-Shuffle. Die Bands "Dark- town Stompers" und "Jazz-Konfekt" spielten vier Stunden lang im Wechsel auf den beiden Decks der "MS Möhnesee" und brachten das Schiff zum Swingen.

Der Jazzclub Werne e. V. hatte dieses außergewöhnliche Erlebnis in Kooperation mit den Jazzclubs Arnsberg, Lippstadt und Soest organisiert. "Die Zusammenarbeit klappt schon seit Jahren bestens", freute sich Antje Tetzlaff, Vorsitzende des Jazzclubs Arnsberg.

Szene lebendig halten

Das bestätigt Klaus Schmedtmann, Vorsitzender des Jazzclubs Soest: "Wir sind ein gutes Team. Wir wollen die Szene lebendig halten, gute Bands einladen und den Jazzfreunden einfach einen schönen Abend bieten".

Der Begeisterung der Gäste zur Folge, die mitsangen und tanzten, hatten die Jazzclubs diese Ziele erreicht.

Die untergehende Sonne über den Hügeln rings um den See, das glitzernde Farbenspiel des sich kräuselndes Wassers stimmte auf den vielseitigen Abend ein.

Musikalisch boten die Bands ein Wechselspiel zwischen der puren, ehrlichen Spielweise der Westfalen und der geselligen humorvollen Art der Rheinländer.

Der swingende Mainstream-Jazz der "Darktown Stompers" aus Dortmund wurde dominiert von den virtuosen Bläsern: Achim Sturm an der Trompete, Paul Jankiewicz an der Posaune, Bernd Jakob an Klarinette und Saxophon.

Buntes "Jazz-Konfekt"

Bei "Jazz-Konfekt" aus Düsseldorf war das Programm so bunt wie der Name: Kleine Häppchen von Swing, Latin, Dixieland, Blues und Soul garniert mit Evergreens und lockeren Ansagen sorgten für gute Laune. "Sie haben Geschmack, meine Damen und Herren, das gefällt mir!", kommentierte Sänger Manni von Dits den ersten Beifall. Die sechsköpfige Band setzte bewusst Show-Elemente wie Sonnenbrillen ? la "Blues Brothers" ein, spielte mit wechselnden Vokalsolisten und zwölf unterschiedlichen Instrumenten. Schlagzeuger Ulf Seiffert hatte ein Waschbrett "Marke Eigenbau" mitgebracht, mit Fahrradklingeln und Konservendosen.

Seiffert agiert grundsätzlich im Stehen: "Das bietet mehr Bewegungsfreiheit", meinte er, "die anderen Bandmitglieder stehen ja auch. Das war im Swing der 50er Jahre so üblich".

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