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Kein Platz für Trinkgelage

WERNE Vorbei mit der Idylle Roggenmarkt. Platz für eine Rast ist bald nicht mehr möglich. Die Anwohner wollen, dass die Bänke abgebaut werden.

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Kein Platz für Trinkgelage

Die Bänke am Roggenmarkt sollen abgebaut werden.

Sie fordern Bürgermeister Rainer Tappe in einem von 17 Nachbarn unterzeichneten Schreiben dazu auf, sämtliche Sitzbänke samt Unterkonstruktion ersatzlos beseitigen zu lassen.

"Leider ist in den letzten zwölf Monaten das Verhalten der Jugendlichen durch extrem hohen Alkoholgenuss so eskaliert, dass der Roggenmarkt-Platz ab dem späten Nachmittag bis in die Nacht als öffentlicher Platz für ihre Trinkgelage dient", argumentieren die Anlieger in ihrem Brief. Die jungen Leute, so ihre Beobachtungen, konsumieren unter anderem harte alkoholische Getränke "und mehr . . .", dies verstärkt freitags, samstags und sonntags.

Fürsorgepflicht

Dazu komme, dass die Jugendlichen - egal, ob männlich oder weiblich - ihre Notdurft in den Hauseingängen, auf dem Ascheplatz, an den Hauswänden und an den neu gepflanzten Bäumen hinterlassen würden. Die Anwohner hoffen, dass sich die Jugendlichen nach dem Abbau der Sitzgelegenheiten einen anderen Ort für ihre Gelage suchen und dann am Roggenmarkt wieder Ruhe einkehrt.

Gleichzeitig führen sie eine weitere Begründung ins Feld: Dem Bürgermeister, dem Rat und den Parteien müsste am Herzen liegen, Anwohnern und Gästen, die den historischen Platz besuchen, zu zeigen, dass die Stadt Werne das Verhalten der Jugendlichen nicht dulde.

Außerdem stünden Politik und Verwaltung in der (Fürsorge-)pflicht gegenüber den heranwachsenden Kindern der Roggenmarkt-Anwohner. Ihnen müsse ein Umfeld ohne Drogen und Alkohol geboten werden.

Umfeldverbesserung

Und schließlich erinnern die Roggenmarkt-Nachbarn die Stadt daran, dass sie sich bei der Neugestaltung des Platzes im Jahre 1985 an den Kosten beteiligt haben. Diese Neugestaltung sei unter dem Aspekt der Wohnumfeldverbesserung vorgenommen worden, die nun aber nicht mehr gegeben sei.

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