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Krivocapic wirft Werne zum Sieg

WERNE Nur weil der TV Werne mit Vlado Krivocapic den besten Spieler auf dem Feld in seinen Reihen hatte, gelang mit Glück ein hauchdünner Erfolg über den Abstiegskandidaten Adler Bottrop.

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Krivocapic wirft Werne zum Sieg

Er rettete den TV Werne vor einer Niederlage: Vlado Krivokapic war mit 36 Punkten nicht nur der Topscorer, er warf auch die entscheidenden Körbe.

Die Gäste führten 53 Sekunden vor der Schlusssirene noch mit 77:76, bevor der TV Werne in den letzten 26 Sekunden noch die Partie drehte. Dass der TV Werne in der Schlussminuten überhaupt in Reichweite eines Sieges kam, lag einzig allein an seinen Neuzugang Vlado Krivocapic. Der hatte drei Dreipunktewürfe in Folge versenkt und damit seine Mannschaft im Spiel gehalten - insgesamt macht Vlado Krivocapic 36 Punkte, davon fünf Dreipunktewürfe. Letzlich hätte sich der TV Werne das Zittern ersparen können. 10:2 führte das Team von Volker Kaiser nach sechs Minuten, ehe sich eine gewisse Überheblichkeit in das Werner Spiel einschlich und Bottrop regelrecht stark gemacht wurde.

Drei Ex-Werner

Bei Bottrop standen drei ehemalige TVer im Team: Nils Eiffler (12 Punkte), Jan König (9 Punkte) und überraschend Michael Bredenbeck. König machte zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Dreier auf sich aufmerksam, als die Gäste zu einer Aufholjagd ansetzten und in der 14. Minute erstmals mit 28:26 in Führung gingen. Die Führung verteidigte Bottrop bis ins dritte Viertel, ehe sich Werne wieder auf seine Qualitäten besann und vor dem Schlussviertel 61:59 führte. Nach Vlado Krivocapic Dreierfestival führte TV sogar 74:65 und wieder agierte wieder überheblich, was der Außenseiter aus Bottrop sofort bestrafte und für eine dramatische Schlussminute sorgte.

Dramatisches Finale

77:76 führten die Adler, dann hatte Derrick Breland (0:26 vor Abpfiff) zwei Freiwürfe, traf nur einen zum 77:77 und Bottrop war in Ballbesitz - alles sah nach einem Gäste-Sieg oder zumundestens einer Verlängerung aus. Ausgerechnet Jan König sorgte dann in der Halle, wo er jahrelang für den TV spielte, für das Werner Happy-End.   Er vertändelte den Ball an Breland, der zwei Sekunden vor dem Ende den Konter zum 79:77 abschloss - das war die Entscheidung.

Warum Werne mit den Gästen so viele Probleme hatte, war unter den 200 Zuschauern die große Frage. Letztlich stellte sich das TV-Team nicht clever genug an. Bottrop war mit nur sieben Spielern angereist, hatte überraschend Bredenbeck reaktiviert. Schon früh hatten vier Bottroper eine hohe Foulbelastung, was TV nicht nutzen konnte. Und ein Unterschied muss auch angerechnet werden: Beim TV waren von zehn Spiel sechs Junioren, von denen Frederik Meinert zur „Starting Five“ zählte, was er mit einer sehr guten Leistung bestätigte.  

TV Werne: Wiedey, Krivocapic (36/5), Niehüser /7/1), Meinert (14/2), Powell (4), Schulze Pals (4), Naber (4), Breland (10), Schulze Kalthoff, Rappl

  

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