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Kurs für Kurs kommt auf den Prüfstand

WERNE Kurs für Kurs, Raum für Raum, Formular für Formular - alle Einzelheiten rund um die Volkshochschule Werne kommen auf den Prüfstand.

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Kurs für Kurs kommt auf den Prüfstand

Volkshochschulleiterin Regina Ruß

Im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes muss sich jede Volkshochschule in Nordrhein-Westfalen zertifizieren lassen. Es gibt unterschiedliche Verfahren, Werne entschied sich für das „Gütesiegel Weiterbildung NRW“. „Es ist schnell und effizient“, erläutert VHS-Leiterin Regina Ruß (Foto) und möchte das komplexe Verfahren, das seit Juni dieses Jahres läuft, in anderthalb Jahren bis Ende 2008 abgeschlossen haben. Kundenbefragung „Erhält die VHS kein Gütesiegel, geht viel Geld verloren“, spricht Ruß hier von 113 000 Euro Landesmitteln, die ab 2010 nur noch gezahlt werden, wenn das Siegel nachgewiesen werden kann. Die Re-Zertifizierung erfolgt dann alle drei Jahre. Fragen wie: „Entsprach die Veranstaltung ihren Erwartungen, wie beurteilen sie die Raum- und Sachausstattung, würden Sie den Kurs weiterempfehlen?“ stellt die VHS turnusmäßig in jedem Kurs einmal im Jahr an ihre Besucher. „Kundenbefragungen standen bei uns schon immer auf dem Plan“, hält die VHS einen hohen Standard, wie die interne Auswertung der Teilnehmerfragebögen ergab. „Für jede Anregung von außen sind wir dankbar“, führt sie das Beispiel des Seniorenkurses an, der sich über die vielen Treppen zum Giebelzimmer im Alten Rathaus beschwert hatte und daraufhin in ein Gebäude mit Fahrstuhl verlegt wurde.Effizienz Für die VHS ist die Zertifizierung, die verschiedenster Art umgesetzt werden muss (Qualitätsbeauftragter, Handbuch, Audit, Selbstreport), eine Chance, die Effizienz zu überprüfen. „So ein Kick von außen tut immer gut“, sagt sie und ist überzeugt, die Anforderungen zu erfüllen. „Schließlich sind wir als städtische Einrichtung schon jetzt absolut transparent“, so muss sie jeden Kurs in dreifacher Form (Bezirksregierung, Land und DVV) haarklein dokumentieren. „Außerdem blicken wir auf gute Referenzen zurück“, erinnert Ruß an den ersten Platz beim interkommunalen Vergleich 1998-2000 und an die zweitbeste Note beim Wirtschaftlichkeitsindex 2004.

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