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Leerstandssituation entspannt

WERNE Viele Kommunen leiden darunter, dass Geschäfte ihren Betrieb einstellen. Leerstehende Ladenlokale sind die Folge. Über die Situation in Werne äußerte sich Stadtplaner Ralf Bülte im Gespräch mit Rudolf Zicke.

Leerstandssituation entspannt

Ralf Bülte. Foto Felgenträger 21.05.03

Guten Tag, Herr Bülte. Vor einigen Monaten mussten wir uns über den dramatischen Anstieg der Leerstände in der Innenstadt unterhalten. Jetzt sieht es so aus, als habe sich die Lage verbessert.

Bülte: Die Leerstandssituation scheint sich tatsächlich leicht entspannt zu haben, einige bislang leer stehende Ladenlokale am Roggenmarkt, in der Burgstraße, Bonenstraße und Konrad-Adenauer-Straße sind wieder verpachtet. Erfreulich ist, dass mit der spanischen Tapas-Bar in der Bonenstraße auch etwas ganz Neues in Werne entstanden ist - eine wirkliche gastronomische Bereicherung für die Innenstadt. Nicht zu vergessen das Denkmal an der Steinstraße 40, in das bald auch wieder Leben einziehen wird.

Glauben Sie, dass die Leerstände weiter zurückgehen?

Bülte: Das ist schwer zu sagen. Es gibt immer noch eine ganze Reihe auch größerer Ladenlokale, für die Pächter gesucht werden. Und man weiß nicht, wie lange sich die neuen Geschäfte halten. Andererseits bin ich selbst kürzlich mit einem Geschäftsmann durch die Innenstadt gelaufen, der einen 100-Quadratmeter-Laden sucht.

Woran liegt es denn wohl, dass das eine Ladenlokal relativ schnell wieder vermietet wird, andere über Monate nicht.

Bülte:Dafür gibt es viele Gründe. Es gibt natürlich gute und weniger gute Standorte. Dazu kommt, dass der eine Eigentümer bereit ist, selbst in die Modernisierung seines Ladenlokals zu investieren, der andere nicht. Außerdem gibt es Vermieter, die für die Verpachtung etwas Hochwertiges wünschen und deshalb lieber etwas länger auf den passenden Mieter warten.

Gibt es etwas Neues vom größten Sorgenkind, dem Steinhaus-Center oder dem ehemaligen City-Kaufhaus?

Bülte: Leider nicht. Obwohl wir immer wieder Interessenten an den Eigentümer vermitteln, scheint sich da immer noch nichts zu tun. Das bleibt ein ganz schwieriger Fall.

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