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Lesewelten bereichern Werne

WERNE Die "Lesewelt Werne e.V." wird Wernes Vereinslandschaft künftig bereichern. Die Gründungsversammlung fand am Sonntag in der Stadtbücherei statt. Der Verein setzt die Arbeit fort, die vor knapp zwei Jahren mit dem Aufruf der Bücherei begann, Lesepate zu werden.

Die Resonanz war so außerordentlich, dass die Koordination der geschulten Lesepaten die in der Bücherei, sowie in Schulen und Kindergärten für Kinder vorlesen, nun in die Hände des neuen Vereins gelegt wird.

Bibliotheksleiterin Gerlinde Schürkmann gab einen kurzen Rückblick auf die Lesepaten-Initiative und bedankte sich bei allen Beteiligten. Schürkmann wird die Vorsitzende, Manuela Abdinghoff die stellvertretende Vorsitzende von "Lesewelt Werne e.V." sein.

14 Vereine dabei

Carmen Stürzel aus Offenburg, Vorsitzende des vor vier Wochen gegründeten Bundesverbandes "Lesewelt e.V.", berichtete aus ihrer Erfahrung mit den bislang bundesweit 14 Lesewelt-Vereinen. Und wie sie im Jahr 2000 den ersten Lesewelt-Verein nach einem US-Vorbild in Berlin gegründet hat.

Um die Anfragen zu bewältigen, sei sogar ein Leitfaden mit dem Titel "Abenteuer Vorlesen" herausgebracht worden. Der Bundesverband unterstütze den Werner Ortsverein nicht nur durch Fortbildung und Beratung, sondern fördere vor allem den Erfahrungsaustausch, denn "mit jedem neuen Vorleser kommen neue Ideen und neues Wissen", so Stürzel. Sie schenkte dem frisch aus der Taufe gehobenen Verein zur Gründung ein Buch mit einer von Lesekindern gestalteten Karte.

Lob vom Beigeordneten

Die Mitglieder unterscheiden sich in aktive und passive, sa-lopp ausgedrückt: "lesende und zahlende". Um einerseits den Lesepaten zusätzlich zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit keine Mitgliedsbeiträge aufzubürden, und andererseits auch Menschen, die nicht selbst vorlesen wollen, die Möglichkeit zu geben, das Projekt zu fördern.

"Dies ist ein wichtiger Tag für Ihr Engagement", lobte Lothar Christ als Versammlungsleiter und erstes passives Mitglied des Vereins die anwesendes Lesepaten.

Er bedankte sich für die Herzlichkeit, die nicht nur an diesem Abend spürbar sei, sondern sich durch die gesamte Arbeit des Vorleseprojektes zog.

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