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Basketball: 2. Regionalliga

LippeBaskets sichern den Klassenerhalt per Kraftakt

Münster Mit einem knappen 76:75-Sieg in Münster haben die LippeBaskets Werne den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga am vorletzten Spieltag aus eigener Kraft perfekt gemacht. Dabei musste Werne bis zum Schluss zittern.

LippeBaskets sichern den Klassenerhalt per Kraftakt

Es ist geschafft: Mit einem Kraftakt in Münster haben Lukas Mersch (M.) und die LippeBaskets Werne den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga gesichert. Foto: Michalski

Es ist vollbracht: Die LippeBaskets setzten sich am Samstag bei den UBC Münster II mit 76:75 durch und sicherten sich somit einen Spieltag vor dem Saisonende aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Regionalliga.


2. Regionalliga (2)

UBC Münster II – LippeBaskets

76:75 (20:16, 20:22, 18:14, 18:23)

Erst in den letzten Spielminuten wurde die Partie, in der es für die Gastgeber um nichts mehr ging, so richtig spannend. Zuvor plätscherte das Spiel vor sich hin, über weite Strecken lagen die Werner mit wenigen Punkten in Vorsprung. In der Endphase jedoch kam richtig Spannung bei den vielen mitgereisten Werner Zuschauern, die das Auswärtsspiel zum Heimspiel werden ließen, auf. Sie fieberten auf den Rängen mit, ließen laute „LippeBaskets“- und „Defense“-Rufe durch die Halle tönen – ärgerten sich aber auch über die einfachen Fehler und vermeidbaren Ballverluste, die die LippeBaskets teilweise machten. Nachdem sich die Gäste zuvor immer wieder auf einige Punkte absetzen konnten, führten plötzlich 4:08 Minuten vor dem Ende nach einigen vergebenen Chancen die Münsteraner mit 68:67.

Ruprecht legt vor, Münster gleicht aus

Bei diesem knappen Spielstand zeigten beide Teams in der Schlussphase großen Siegeswillen und spielten sehr kämpferisch. 58 Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Jan König zum 72:69 für Werne. Darauf antwortete Lukas Strietholt für die Gastgeber und verkürzte zum 71:72. LippeBaskets-Coach Christoph Henke nahm seine letzte Auszeit und im folgenden Spielzug ergab sich ein schön herausgespielter Wurf, den Lennart Ruprecht aus der Mitteldistanz zum 74:71 versenkte. Nun war es auf der anderen Seite Münsters Trainer Christoph Schneider, der eine Auszeit nahm. Das Ziel der Werner sollte es zu diesem Zeitpunkt sein, keinen Drei-Punkt-Wurf mehr zum Ausgleich zu kassieren. Doch genau das passierte: Wieder war es Strietholt, der zum 74:74 traf.

Bei noch 28 verbleibenden Spielsekunden und Werner Ballbesitz übernahm Lukas Mersch die Verantwortung und erhöhte per Korbleger auf 76:74. Im folgenden Angriff des UBC foulten die Werner Stephan Kreuzer, der für die Gastgeber an die Freiwurflinie musste – und dem die Nerven versagten. Den ersten Freiwurf vergab er, der zweite fand sein Weg ins Ziel. Münster versuchte noch die Uhr durch Fouls zu stoppen, doch das gelang nicht. So siegten die Werner knapp mit 76:75.

Großer Jubel

Nach der Schlusssirene war der Jubel auf Werner Seite groß. Der Klassenerhalt wurde aus eigener Kraft geschafft, der mögliche Abstiegsgipfel zwischen den LippeBaskets und den VfL AstroStars Bochum II am kommenden Wochenende in der Ballspielhalle abgewendet.

Coach Christoph Henke zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden über den Sieg und den damit verbundenen Klassenerhalt. „Münster hat guten Teambasketball gespielt und richtig gekämpft. Uns hat es in die Karten gespielt, dass Münster, obwohl es für sie um nichts mehr ging, das Spiel nicht abgeschenkt hat und sie ihren Kader mit Spielern aus der dritten und ersten Mannschaft aufgefüllt haben. Denn das hat uns den richtigen Push gegeben. Wir haben verdient gewonnen“, sagte der LBW-Trainer nach dem Abpfiff mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Auch Jan König, der an diesem Abend für einige wichtige Punkte sorgte, war nach dem Sieg erleichtert: „Es war ganz wichtig, dass wir heute gewonnen haben und nicht nächste Woche gegen Bochum um den Klassenerhalt spielen müssen.“

Vorfreude auf kommende Duelle

Auch vom Münsteraner Trainer bekamen die LippeBaskets ein Lob: „Ich freue mich für Wernes sympathische Mannschaft und Trainer Christoph Henke. Sie haben heute mit mehr Herz gespielt und mehr gekämpft. Spiele in Werne tun der Liga gut, vor allem wegen der tollen Kulisse und der leckeren Bratwurst“, freute sich Schneider mit einem Augenzwinkern bereits auf die Duelle in der kommenden Spielzeit.

LBW: Wiedey, Tilkiaridis, Cramer (10/2), Leidag (1), Keilinghaus (4), Mersch (12/1), Meinert, König (21/2), Rupprecht (18), Brüggemann (2), Brinkmann, Voigt (8)

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