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Mais-Sabotage: Erste Spuren, aber noch keine Beweise

WERNE Ist er endlich gefasst? Können Landwirte und Lohnunternehmen aufatmen? Ein 58-jähriger Werner steht im Verdacht, seit Jahren durch Sabotage enorme Schäden bei der Maisernte verursacht zu haben.

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Mais-Sabotage: Erste Spuren, aber noch keine Beweise

Pressestaatsanwältin Dr. Ina Holznagel.

Die Beweislage sei extrem dünn, "wir sind noch ganz weit von einer Anklage entfernt" - immerhin bestätigt Pressestaatsanwältin Dr. Ina Holznagel, dass ein 58-jähriger Werner im Verdacht steht, in drei Fällen von "Mais-Sabotage" verwickelt zu sein. Bekanntlich verzeichnen Bauern beziehungsweise Lohnunternehmer seit vielen Jahren bei der Mais-Ernte immense Schäden an ihren Maschinen.

Schrauben und Stangen

Unbekannte verteilen Metallteile auf den Feldern. Weil die Saboteure oft nicht-magnetisches Material verwenden, können Schrauben, Stangen und ähnliche Gegenstände nicht rechtzeitig genug von den Metalldetektoren der Häcksler entdeckt werden. Die Folge sind, abgesehen von Zwangspausen bei der Ernte, vor allem kostenträchtige Reparaturen an den landwirtschaftlichen Geräten.

Drei Sabotageakte

Der 58-jährige Werner sei vernommen, aber nicht festgenommen worden, erklärte Dr. Ina Holznagel weiter. Ihm könne derzeit nur vorgehalten werden, dass sich an Schrauben, die für drei Sabotageakte im vergangene Jahr verwendet worden seien, Spuren von ihm befänden. Das beweise bislang, dass diese Person irgendwann und irgendwo mit den Schrauben in Kontakt gekommen sei, mehr nicht. Welche Art von Spuren gefunden worden sind, mochte die Staatsanwältin aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.

Nach dem jetzigen Stand der Dinge, so Dr. Ina Holznagel, könne für Bauern und Lohnunternehmen also noch keine Entwarnung gegeben werden.

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