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Neue Stadt-SV: Projekte von Schülern für Schüler

WERNE In den Schulen ist sie seit vielen Jahren üblich. Nun schiebt das Jugendamt eine zentrale Schülervertretung für Werne an. Die Idee stieß auf großes Interesse bei den weiterführenden Schulen.

Neue Stadt-SV: Projekte von Schülern für Schüler

Elke Kappen setzt sich für eine Stadt-Schülervertretung ein.

Zu ersten "Sondierungsgesprächen" kamen gestern auf Einladung von Jugendamtsleiterin Elke Kappen insgesamt acht Schülervertreter aus dem Gymnasium St. Christophorus, der Konrad-Adenauer-Realschule, der Schule am Windmühlenberg und dem Berufskolleg ins Jugendzentrum "Rapunzel". Lediglich die Vertretung des Anne-Frank-Gymnasiums hatte sich aus terminlichen Gründen entschuldigt und abgemeldet. "Aber auch die Anne-Frank-Schüler wollen beim Aufbau einer Stadt-SV unbedingt mithelfen", so Initiatorin Elke Kappen.

Ziel der Stadt Werne sei es, mit dem neuen zentralen Schülervertretungs-Gremium die Schüler bei der Planung von Projekten mit ins Boot zu holen. Kappen: "Wir wollen, dass das Angebot an den Schulen mehr von Schülern gesteuert wird. Wir wollen gemeinsam mit ihnen Projekte planen, die gleichzeitig an allen Schulen stattfinden können und so alle Schüler in Werne erreichen."

Geschäftsführung beim Jugendamt

Dazu sei es notwendig, die Interessenlagen der Schüler über deren jeweilige Vertretung zu erfragen. Um dies auf möglichst kurzem Wege zu erreichen, soll die Geschäftsführung der neuen Stadt-SV beim Jugendamt liegen. "Damit sollen die Schüler auch organisatorisch entlastet werden. Wir teilen uns die Arbeit", so Kappen.

Einen Vorschlag für eine mögliche Konzeption der ersten Stadt-SV in Werne gab Kappen den Schülervertretern gestern mit auf den Weg. Diese soll nun in den einzelnen Schulen besprochen werden. "Die Schülervertretungen sollen ihre eigenen Ziele definieren und entscheiden, in welchen Bereichen sie mitarbeiten wollen", erklärt Kappen.

Gewalt-Prävention und Suchtaufklärung

Anregungen wurden gestern schon diskutiert: Kulturelle Projekte, Gewalt-Prävention, Aufklärung zu Suchtgefahren oder das Thema Übergang Schule-Beruf könnten mögliche Themen für Projektwochen sein, die an allen Schulen gleichzeitig durchgeführt werden.

 

Das nächste Treffen findet am 10. Dezember, 16 Uhr, im Gymnasium St. Christophorus statt. Hier soll die Konzeption verabschiedet werden. Ab Januar sollen dann regelmäßige und verbindliche Treffen der neuen Stadt-SV stattfinden.

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