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Neuregelung beim Sperrmüll: Jede Abfuhr kostet

WERNE Seit dem neuen Jahr müssen Bürger die Sperrmüll-Abholung direkt bezahlen und für jede Abfuhr eine Sperrmüll-Karte erwerben. Die indirekte Finanzierung der Sperrmüll-Abholung über die Kosten für die Restmülltonne fällt damit weg.

Neuregelung beim Sperrmüll: Jede Abfuhr kostet

Die Abfuhr-Praxis beim Sperrmüll hat sich in Werne zum Jahreswechsel geändert.

Um den Sperrmüll abfahren zu lassen, müssen Bürger nun zunächst die erforderlichen Sperrmüllkarten im Bürgerbüro oder in der Bezirksverwaltung gegen eine Verwaltungsgebühr von 15 Euro kaufen und erst dann an die Firma Remondis schicken. Die Verwaltung verspricht sich durch die direkte Kostenbeteiligung eine gerechtere Umverteilung der Entsorgungskosten. Bisher musste jeder Bürger einen Anteil an den Sperrmüllkosten zahlen – unabhängig davon, ob er das Angebot genutzt hat. Hintergrund für die Änderung ist eine jahrelange Beschwerde der Stadt Werne gegenüber dem Kreis Unna über eine gerechtere Abrechnung der kreisweiten Sperrmüllkosten. Durch die Sperrmüllgebühr in Werne wird nun eine Annäherung an die Praxis in den Nachbarstädten erreicht.Weitere Änderungen Darüber hinaus gibt es eine weitere Neuerung: für den Transport von Elektrogroßgeräten (z.B. Herd, Waschmaschine oder Trockner) im Rahmen der Sperrmüllabfuhr muss künftig zusätzlich eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro entrichtet werden. Zur Abholung dieser Geräte wird ein zweiter Wagen benötigt, der dann die Sammelstation am Wertstoffhof der Stadt Werne anfährt.Abgabe am Wertstoffhof Alle anderen defekten Elektro- und Elektronikgeräte müssen direkt am Wertstoffhof angeliefert werden, werden somit nicht mehr im Rahmen der Sperrmüllsammlung entsorgt. Die Entsorgung am Wertstoffhof ist dann allerdings kostenfrei. Auch diese Änderung dient der direkten Kostenbeteiligung nach dem Verursacherprinzip, teilte die Stadtverwaltung mit.

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