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Pilgerweg wird ausgeschildert

WERNE Als erste Stadt zwischen Osnabrück und Wuppertal weist Werne auf den Jakobsweg hin. Am Montag brachten Pater Suitbert und die Helferinnen des Sauerländischen Gebirgsvereins die erste Wegmarke am Kapuzinerkloster an.

Pilgerweg wird ausgeschildert

Die Helferinnen der Ortsgruppe Werne des Sauerländischen Gebirgsverein und Pater Suitbert brachten am Montagmorgen die erste Plakette am Kapuzinerkloster an. Dort können sich die Pilger den begehrten Etappenstempel geben lassen.

Das Werne so früh mit der Beschilderung beginnen kann, ist der Hartnäckigkeit Pater Suitberts zu verdanken. Er hatte erfahren, dass die blauen Plaketten mit der Jakobsmuschel darauf beim zuständigen Landschaftsverband Westfalen Lippe lagen. "Ich habe dann gesagt, ich komme selber in Münster vorbei, um sie mir abzuholen", sagte Pater Suitbert.

Der Landschaftsverband reagierte prompt und lieferte schon jetzt - auch wenn die Genehmigung noch nicht erteilt war. Pater Suitbert schloss sich mit dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) kurz, denn nur der darf die Wegmarken verteilen und anbringen. Am Montagmorgen brachten Pater Suitbert und die Helferinnen des Werner SGV-Ortsverein die erste Plaektte am Kapuzinerkloster an.

Von der Hornequelle bis nach Cappenberg

Der Pilgerweg führt in Werne von der Hornequelle bis nach Cappenberg. In der Planung für die Beschilderung haben die Verantwortlichen die Sehenswürdigkeiten der Stadt berücksichtigt. "Die Pilger wollen ja auch etwas von Werne sehen" sagte Ralf Bülte vom Fachbereich Stadtplanung. Daher führt der Weg - anders als die urspüngliche Route - über den Kirch- und Marktplatz, um Kirchplatztreppe, Museum, Wärmehäuschen und Rathaus zu zeigen.

Heilig-Geist-Hospiz

Wichtig sei auch die Station an der Magdalenenstraße. Hier befand sich früher das Heilig-Geist-Hospiz, wo die Pilger im 17. Jahrhundert eine Herberge fanden.

Heute finden sie im Kapuzinerkloster eine Einkehrmöglichkeit. Dort gibt es - neben dem Pfarramt - auch die begehrten Stempel, die die Pilger auf ihrem Weg sammeln.

Ein Teil des Weges führt über Wiesen durch Varnhövel. "Das ist der alte Kirchenweg nach Cappenberg", sagte Pater Suitbert.

Die Route auf Werner Stadtgebiet

Von Norden kommend erstreckt sich die Route über die Alte Münsterstraße am Kreisel vorbei zum Konrad-Adenauer-Platz (Gröblinghoff). Vor dort werden die Pilger auf den Kirchplatz geführt, vorbei an Museum und Wärmehäuschen bis zum Rathaus. Über die Magdalenenstraße geht es in Richtung Kloster. Dort können die Pilger übernachten und sich den begehrten Pilgerstempel abholen. Weiter geht es an dem Parkplatz an der Südmauer durch die Gasse Am Domhof in Richtung Steinstraße, von wo aus die Pilger in Richtung Cappenberg weiter wandern können.

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