Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Radweg auf Zechenbahntrasse eingeweiht

WERNE Die zum Rad- und Wanderweg ausgebaute ehemalige Zechenbahntrasse zwischen den stillgelegten Zechen „Monopol“ in Bergkamen und „Werne“ ist am Samstagmorgen offiziell eröffnet worden.

Anzeige
Radweg auf Zechenbahntrasse eingeweiht

Tom und Lea Koopmans wohnen mit ihren Eltern nahe der Brücke und müssen nun nicht mehr mit Papa über die Hauptstraße radeln.

Gemeinsam übergaben NRW-Minister Eckhard Uhlenberg, der stellvertretenden Landrat des Kreises Unna, Wolfgang Kerak, der Direktor des Regionalverbandes Ruhr Heinz-Dieter Klink, der stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Bergkamen Kay Schulte und Bürgermeister Rainer Tappe offiziell den Radweg seiner Bestimmung. Dass der Radweg von Bergkamen bis zur Zechenhalde an der Kamener Straße wie vorgesehen bis Stockum fortgeführt werden soll, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Bürgermeister Rainer Tappe hatte in seiner Rede vor Ort noch einmal deutlich gemacht, dass die Stadt bereits die Voraussetzungen für die Weiterführung geschaffen habe und bezeichnete die derzeitige Zwischenlösung mit dem „treppauf, treppab“ als „nicht zufriedenstellend“.

Weiterbau auf Eis gelegt

Augenscheinlich war dem Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nicht bekannt, dass der Weiterbau der Wegtrasse aus finanziellen Gründen vom Land NRW auf Eis gelegt worden ist. „Ich kümmere mich darum“, versprach Eckhard Uhlenberg. „Wir können die Fortführung des Radweges nicht komplett aus eigenen Mitteln finanzieren“, erläuterte RVR- Direktor Heinz-Dieter Klink im Rahmen der Veranstaltung. Der RVR sei deshalb auf die Unterstützung des Landes angewiesen. Außerdem erhalte das Land für solche Projekte auch EU-Mittel.

Anschluss an anderer Radwege

Das vom Regionalverband Ruhr (RVR) ausgebaute rund drei Kilometer lange jetzige Teilstück verbindet nicht nur Bergkamen und Werne miteinander, sondern bietet auch den Anschluss an überregionale Radwegenetze wie den Emscher-Park-Radweg und die Römerroute. Rund 1,2 Millionen kostete der Erwerb und Ausbau der Trasse. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dieses Projekt mit EU- und Landesmitteln im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher Lippe Raum gefördert. Hinzu kamen Eigenmittel des RVR.

Anzeige
Anzeige