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SPD-Anfrage: Wie familienfreundlich ist Werne wirklich

WERNE Der Kreis Unna schnitt im Familienatlas 2007 schlecht ab. Nun will die Werner SPD Fraktion die Stadtverwaltung bitten, die Daten zur Familienfreundlichkeit auf Werne "herunterzubrechen".

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SPD-Anfrage: Wie familienfreundlich ist Werne wirklich

Karl-Friedrich Ostholt leitete die Bürgeranhörung zur Nordwestumgehung.

"Vom Gefühl her teilte ich die Meinung von Jugendamtsleiterin Frau Kappen, dass es in Werne um die Familienfreundlichkeit besser bestellt ist als in anderen Städten des Kreises Unna." Doch allein auf sein Gefühl möchte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Karl-Friedrich Ostholt nicht verlassen; er möchte es genauer wissen, unterfüttert mit Zahlen und Fakten.

Deshalb will die SPD-Fraktion im Familienausschuss die Stadtverwaltung bitten, die Daten aus dem Familienatlas 2007 auf Werne "herunterzubrechen".

Welches Datenmaterial?

Dazu, so Ostholt weiter, müsse aber zunächst einmal klar sein, wie die äußerst schlechte Platzierung des Kreises Unna in der Studie des Bundesfamilienministeriums (wir berichteten) zu Stande gekommen ist, welches Datenmaterial hier zugrunde gelegt worden ist.

Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, erklärte Karl-Friedrich Ostholt weiter, müsse man über Handlungsbedarf und gegebenenfalls Handlungsmöglichkeiten nachdenken.

"Es bringt aber nichts, singuläre Maßnahmen für Kinderfreundlichkeit einzuleiten", zeigt er sich überzeugt, dass nur ein Gesamtkonzept Sinn mache.

Der beste Kindergarten und das schönste Wohngebiet für junge Familien locken seiner Ansicht nach niemanden in den Kreis Unna oder in die Stadt Werne, wenn der Arbeitsplatz fehle.

Schlecht fürs Image

Die Stadt und der Kreis müssten in erster Linie für Jobs und Wohnraum sorgen, dann ergebe sich das andere, also insbesondere die Infrastruktur speziell zur Kinderbetreuung und für Jugendliche fast schon zwangsläufig.

Eine derart schlechte Beurteilung wie die des Kreises Unna durch den Familienatlas 2007, über die die Medien in ganz Deutschland berichtet haben, ist in den Augen Ostholts schon sehr bedenklich, auch für die kreisangehörigen Stadte: "Das ist schon extrem schlecht fürs Image."

So hofft der Sozialdemokrat natürlich, dass Werne nach dem Herunterbrechen der Daten deutlich besser da steht.

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