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SVH verliert - "Wir waren grottenschlecht"

HERBERN Der SV Herbern knüpfte in der Partie beim Türkischen SC Hamm nahtlos an den desolaten Heimauftritt gegen Hoetmar an und unterlag nach einer schlechten Leistung verdient mit 1:2 (0:2). Das Urteil von Trainer Ralf Dreier: "Wir waren grottenschlecht!" Bumms.

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Marvin Bruland (l.), Timmy Schütte (Nr. 9) und David Brockmeier kämpften im Nachholspiel beim TSC Hamm vergeblich. Die Punkte blieben in Hamm.

Türk. SC Hamm - SV Herbern 2:1 (2:0) - Das Spiel war noch keine fünf Minuten alt, da zappelte der Ball schon das erste Mal im Herberner Netz. Nach einem Freistoß von der rechten Seite befand sich die SVH-Abwehr im Tiefschlaf - Gürsoy nutzte die Gelegenheit und traf zur frühen Führung (4.).

Wer gedacht hätte, dass der Rückstand die Spieler von Trainer Ralf Dreier geweckt hätte, wurde eines Besseren belehrt. Der SV Herbern erwischte einen rabenschwarzen Tag, an dem nichts klappen wollte. Einfachste Pässe misslangen, ein Kombinationsspiel war nicht zu erkennen. "Wir wollten Fußball spielen und kombinieren. Aber das war heute spielerisch nichts. Wir waren grottenschlecht", sagte ein enttäuschter Dreier nach der Partie.

Der SVH ließ die Gastgeber gewähren, kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe und war immer ein Schritt langsamer als der TSC. Glück hatte Herbern nach einer Viertelstunde, als Akyuz nach einem schweren Patzer von Timmy Schütte eine Großchance zum 2:0 vergab.

Es dauerte bis zur 39. Minute, ehe der SVH einen zaghaften Angriffsversuch startete. Doch Simeon Uhlenbrocks Schuss verfehlte das türkische Gehäuse.

Sekunden vor dem Pausenpfiff fiel mit dem 2:0 die Vorentscheidung: Sven Heitmann verlor an der Mittellinie den Ball, der TSC schaltete schnell um und nach drei Stationen durfte sich Akzoglu die Ecke aussuchen (45.).

Erste große Chance - Innenpfosten!

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Dreiers Elf zwar kämpferischer, spielerisch jedoch blieb vieles Stückwerk. Dass Herberns erste große Möglichkeit aus einer missglückten Hohefeld-Flanke, die sich an den Innenpfosten senkte (51.), resultierte, war bezeichnend für das SVH-Spiel. Herbern kam gegen den ersatzgeschwächten TSC nun zu einigen Chancen, doch sowohl der eingewechselte Raphael Breetzke (63.) als auch David Brockmeier (78.) scheiterten. Stefan Löckes Anschlusstreffer in der 86. Minute kam zu spät, die hektische Schlussphase überstand Hamm mit Glück und Geschick.

Trainer Dreier fehlten nach der blamablen Leistung fast die Worte: "Wir müssen schnell den Schalter umlegen, wenn wir noch nach oben wollen. Aber im Moment sehe ich dafür schwarz."SVH:Adamek, K. Wilcock (74. Roters), D. Wilcock, Bruland, Heitmann (59. Breetzke), Löcke, Brockmeier (84. Lachmann), Hohefeld, Schütte, Edu, Uhlenbrock

Tore: 1:0 (4.) Gürsoy, 2:0 (42.) Akzoglu, 2:1 (86.) Löcke

Gelb-Rot:Otcu (TSC/90.+2)

  

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Marvin Bruland (l.), Timmy Schütte (Nr. 9) und David Brockmeier kämpften im Nachholspiel beim TSC Hamm vergeblich. Die Punkte blieben in Hamm.

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