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Senden behält weiße Weste

KREISGEBIET Am zweiten Spieltag konnten der SV Herbern und Union Lüdinghausen mit ihren Siegen einen Fehlstart in die Saison abwehren. Während der VfL Senden mit dem 1:0-Sieg in Billerbeck seine weiße Weste behält, steht der SV Südkirchen ohne Punkte da.

Senden behält weiße Weste

Björn Christ (r.) setzte bei Herberns 5:1-Sieg gegen den SV Hilbeck kurz vor dem Abpfiff den Schlusspunkt. Nach der Auftaktniederlage in Wickede/Ruhr konnte der SVH einen Fehlstart abwenden.

SV Herberns Trainer Ralf Dreier fielen zwar keine zentnerschweren Steine vom Herzen, aber eine gewisse Erleichterung war bei ihm zu spüren: "Ich wusste, dass wir das Fußballspielen nicht verlernt haben. Aber nach der Auftaktniederlage in Wickede hatten wir schon etwas Druck." Umso zufriedener war Dreier mit der Leistung seiner Mannschaft, die besonders in der zweiten Halbzeit ihre Überlegenheit ausspielte. "Wir sind endlich in der neuen Liga angekommen. Auch hier müssen wir Einsatz, Leidenschaft und Kampf zeigen." Für das Spiel am kommenden Sonntag in Sassendorf gibt Dreier seinem Team eine klare Vorgabe mit auf den Weg. "Da müssen wir nachlegen, um uns oben festzusetzen", fordert der SVH-Trainer einen Auswärtssieg.

Erleichterung bei Union

Auch bei Union Lüdinghausen wich die Anspannung nach dem 2:0-Erfolg gegen TuRo Darfeld. Erleichtert gab sich Union-Trainer Uli Leifken: "Wir standen nach der unglücklichen Niederlage in Senden sofort unter Druck. Gegen Darfeld muss man punkten und ich bin froh, dass die Mannschaft eine gute Leistung geboten hat."

Nach leichten Problemen in der ersten Hälfte, als Union laut Trainer Leifken "den Kopf noch nicht frei" hatte, steigerte sich sein Team und drängte mit aller Macht auf das erlösende Tor. Besonders das Comeback von Marc Schulze Becking, der nach vierwöchiger Verletzungspause den zweiten Treffer markierte, erfreute Leifken. "Marc ist ein ganz wichtiger Mann für unsere Offensive", hofft Leifken auf weitere Tore. Einen heißen Tanz erwartet Unions Trainer am Sonntag bei Vorwärs Epe: "Epe ist immer ein bißchen fußballverrückt gewesen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir da bestehen werden."

Bilanz ernüchternd

Zwei Spiele, null Punkte, 3:7 Tore. SV Südkirchens Bilanz liest sich ernüchternd. Jedoch ist das nur die halbe Wahrheit. Nach der 1:4-Auftaktpleite gegen Kaiserau steigerte sich die junge SV-Mannschaft im ersten Heimspiel der Saison. Gegen Gurbet Spor Bergkamen fehlte nur das berühmte Quäntchen Glück, oder ein Schiedsrichter, der pünktlich abgepfiffen hätte. Dann wäre der erste Punkt im Sack gewesen. Trainer Michael Kinne war auch noch gestern angefressen. "Bis zur 80. Minute hat er gut gepfiffen, danach wurde es etwas eigenartig!", beurteilte er die Leistung des Unparteiischen. In der 90. Minute hatte der Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann aber weitere neun Minuten dran gehängt. "Warum, dazu hat der Schiedsrichter nach dem Spiel nicht gesagt. Nur soviel, dass die Nachspielzeit gerechtfertig war", so Kinne weiter. Auch der Freistoß, der zum 3:2-Siegtreffer für Bergkamen führte, ist für Kinne fragwürdig. Dass der Schiedsrichter diesen, nachdem Thomas Gebhardt den Ball gehalten hatte, noch einmal wiederholen ließ, machte ih n völlig ratlos. Am Sonntag reist Südkirchen nach Wickede.

Traumauftakt

Einen Traumauftakt erwischte Aufsteiger VfL Senden . "Zwei Siege zu Saisonbeginn hätte ich sofort unterschrieben. Sechs Punkte als Aufsteiger sind fantastisch", frohlockte Trainer Wolfgang Leifken nach dem 1:0-Erfolg beim VfL Billerbeck. Vor allem die neue defensive Stärke - der VfL ist bisher ohne Gegentor - ist für Leifken der Schlüssel zum Erfolg: "Wir spielen keinen Hurra-Fußball mehr. Die Mannschaft arbeitet konzentriert und beißt sich regelrecht in die Spiele." Am kommenden Sonntag möchte der VfL gegen den FC Epe weiter für Furore sorgen.

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