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Sicher nach Horst

STOCKUM Wenn es nach dem Willen der Werner CDU geht, können die Stockumer bald sicher mit dem Fahrrad nach Horst fahren. Derzeit gleicht die Fahrt auf der Mühlenstraße Richtung Horst eher einem "Höllenritt".

Sicher nach Horst

Michael Meerkötter (r.) erläutert anhand einer Karte den geplanten Ausbau.

Am Donnerstag traf sich jetzt der CDU-Stadtverband, um einen möglichen Bau eines Fahrradweges an der Mühlenstraße zu diskutieren. "Es besteht dringender Handlungsbedarf", weiß CDU-Vorsitzender Wilhelm Jasperneite um die gefährliche Situation an der Straße.

Sicher machen

Bei der Diskussionsrunde waren auch Dr. Detlef Timpe (Dezernent für Bauen und Umwelt) und Michael Meerkötter (Straßenbau und Erhaltung, Kreis Unna) zugegen. Dr. Timpe schließt sich den Worten Jasperneites an, auch er wolle die Straße auf Dauer sicherer machen. Dazu zählten zwei wichtige Punkte: "Die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer, dazu eine verbreiterte Fahrbahn."

Ausbau-Kosten  belaufen sich auf 3,7 Millionen Euro

Für eine Kreisstraße sei diese mit fünf Metern zu schmal. Bevor allerdings genaue Planungen angestrengt werden, müsse mit den Anwohnern geredet werden. Jasperneite: "Es macht keinen Sinn, wenn die Anwohner dagegen sind." In den Gemeinden herrsche aber ein breiter Konsens. Dr. Detlef Timpe kann sogar schon konkrete Zahlen vorlegen: "Der gesamte Ausbau der zwei Kilometer langen Straße würde sich auf ca. 3,7 Millionen Euro belaufen. Mit Verbreiterung und Fahrradweg", erläutert Timpe. Darin enthalten sei auch ein neues Teilstück in Horst. Bevor die Mühlenstraße in Horst mündet, soll sie vor den ersten Häusern auf der rechten Seite vorbeigeführt werden, um dann direkt an die Herberner Straße anzuschließen. Timpe und Meerkötter rechnen mit einer Landes-Förderung von bis zu 80 Prozent.

"Ich halte diesen Komplettausbau für vernünftig, aber vor allem für durchführbar mit Aussicht auf Erfolg", blickt Jasperneite positiv in die Zukunft. "Das Projekt ist nach 2011 durchaus darstellbar", ergänzt er weiter. Aber: "Mit der Stadt Werne ist noch gar nicht gesprochen worden."

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