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Staunen und schwärmen

WERNE Noch Tage nach dem erfolgreichen Saisonauftakt bei der BBG Herford kommt Jens König, sportlicher Leiter des TV Werne, nicht aus dem Staunen und Schwärmen.

Staunen und schwärmen

<p>Außerhalb des Platzes gibt sich Jamal Ward locker und zuvorkommend, auf dem Basketballfeld allerdings explodiert der Amerikaner. Nitsche</p>

"Was basketballerisch am Samstag abgelaufen ist, habe ich so in dieser Liga noch nicht gesehen", erzählt König mit leuchtenden Augen.

Spektakulär

Gemeint ist zwar auch die gute Leistung der TVW-Basketballer, doch besonders die spektakulären Auftritte der beiden amerikanischen Neuzugänge Jamal Ward und Chris Powell haben den sportlichen Leiter fasziniert. König: "Die beiden haben richtig stark gespielt und Dinge gezeigt, die man sonst nur in der NBA zu sehen bekommt."

Sieben Dreier

Dunkings, Rebounds, Assists und Blocks: Ward und Powell zeigten die gesamte Palette des Basketballs, ohne dabei das eigentliche Ziel - den Korberfolg - aus den Augen zu verlieren. Ward überzeugte als Topscorer mit 35 Punkten und erzielte dabei sieben Dreier. "Jamal ist unheimlich vielseitig: Er hat einen guten Schuss, zieht gut zum Korb und spielt absolut mannschaftsdienlich", charakterisiert König die Stärken des 28-jährigen Flügelspielers und schiebt schnell hinterher: "Er ist der beste Basketballer, der jemals für den TV Werne gespielt hat."

Einige Angebote von höherklassigen Vereinen liegen für den 1,97-Meter-Hünen aus Michigan bereits vor. "Ich kann allen sportinteressierten Wernern nur den Tipp geben, diese Athleten mal live in der Ballspielhalle zu bewundern", rührt König die Werbetrommel für das Westfalenderby gegen den UBC Münster am Samstag (19.30 Uhr).

"Turm in der Schlacht"

Aber nicht nur Ward bot eine starke Leistung, auch sein Landsmann Powell legte eine blitzsaubere Vorstellung auf das Parkett. Die "Neue Westfälische" aus Herford bezeichnete den abwehrstarken Kalifornier, der 18 Zähler zum Sieg beisteuerte, als "Turm in der Schlacht". "Das Reboundverhalten von Chris ist unglaublich gut, da können sich unsere Jungs einiges abschauen", beschreibt König Powells Qualitäten.

Starallüren haben die beiden Ausnahmebasketballer aber keine. Häufig geben sie den jungen Mannschaftskollegen wie Frederik Meinert, Max Schulze Pals oder Bastian Naber Tipps auf dem Spielfeld sowie im Training und führen zusammen mit Spielmacher Ivan Rosic das Team auf dem Platz.

Gegen den UBC, der mit den ehemaligen Werner Spielern Christoph Henke und Marek Bienkowski in der Lippestadt antreten wird, wollen die Basketballer des TV Werne dem Auswärtserfolg in Herford einen Heimsieg folgen lassen - denn der Erfolg mit der Mannschaft steht im Vordergrund. Und ein bisschen Show, da können sich die Zuschauer sicher sein, wird bestimmt wieder dabei sein.

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