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Stolperstein auf dem Weg in die Fünfzügigkeit

Uhlandschule in Werne

Erstmals soll die Uhlandschule zum Beginn des kommenden Schuljahres fünfzügig fahren. Die dafür nötigen Baumaßnahmen laufen bereits – doch zur Premiere deutet sich bereits jetzt ein Stolperstein an.

Werne

von Felix Püschner

, 08.06.2018
Stolperstein auf dem Weg in die Fünfzügigkeit

An der Uhlandschule laufen die Bauarbeiten für die neuen Räume, die die Schule für die zukünftige Fünfzügigkeit benötigt. © Vanessa Trinkwald

An der Uhlandschule wird weiter fleißig gebaut. Wie berichtet, entstehen dort Anbauten sowohl am OGS- als auch am Klassentrakt, in denen insgesamt vier Unterrichtsräume, zwei Differenzierungsräume, ein Mehrzweckraum und zwei Gruppenräume Platz finden sollen. Die benötigt die Schule – vor allem perspektivisch – für die erstmals zum kommenden Schuljahr vorgesehene Fünfzügigkeit. Zumindest ein kleiner Stolperstein deutet sich zum Start dieser Fünfzügigkeit allerdings an. Denn die Zeit bis zur Fertigstellung des Anbaus am Klassentrakt wird knapp.

Das ließ Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW), am Donnerstag in der Sitzung des Schulausschusses durchblicken. Die Trocknungszeit des Baumaterials könnte dazu führen, dass sich die Zeit der Bauarbeiten möglicherweise verlängert. Die Folge: Nicht alle Schüler könnten dann in Klassenräumen unterrichtet werden. Als Alternative sei eine Nutzung der Schulbücherei vorgesehen. Getreu dem Leitsatz „Bücher raus, Tische rein“, wie KBW-Mitarbeiter Jürgen Hetberg auf Anfrage unserer Redaktion erklärte.

Mit Schulleitung abgesprochen

Ein Problem für den Unterricht sehe man jedoch weder aufseiten des KBW noch aufseiten der Schulleitung. Letztere war am Freitag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Allerdings sei das Szenario laut Adamietz und Hetberg bereits mit ihr abgesprochen. „Es geht auch nur um einen einzelnen Klassenraum. Nur der wird faktisch für das kommende Schuljahr benötigt“, so Adamietz.

Die übrigen drei Räume benötige die Schule ohnehin erst zu einem späteren Zeitpunkt – nämlich dann, wenn sie kontinuierlich in allen Jahrgangsstufen fünfzügig fährt. Außerdem beziehe sich die mögliche Übergangslösung maximal auf einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Fest stehe aber schon jetzt, dass der Schulhof ab Beginn des neuen Schuljahres wieder „ganz den Kindern“ gehört, betonte Hetberg. Die groben Arbeiten seien dann längst abgeschlossen – und Kran und Co. bis dahin wieder abgezogen.