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Stück für Stück: Abbruch des "Stifts" hat begonnen

WERNE Die Tage des "Stifts" an der Vinzenzstraße sind gezählt: Nachdem sich die Stadtverwaltung und die Bürgerinitiative gegen die dauerhafte Unterbringung von Asylbewerbern und Obdachlosen im Dahl vor kurzem auf einen Kompromiss verständigt hatten, hat der Abbruch begonnen.

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Stück für Stück: Abbruch des "Stifts" hat begonnen

Das Obdachlosenasyl an der Vinzenzstraße soll abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.

Dabei wird das 1965 errichtete Obdachlosenasyl in diesen Tagen von der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) des Kreises Unna Stück für Stück demontiert, die einzelnen Baumaterialien strikt getrennet. "Die Entsorgung von Mischmaterial ist deutlich teurer", so die Erklärung Harald Stengls vom Hochbauamt der Stadt.

So wird zunächst die äußere Haut des Gebäudes entfernt. Sie besteht vornehmlich aus Platten. Einige, dies stellte sich gestern heraus, sind mit Asbest belastet - "aber nur ganz wenige", versichert Stengl; sie würden fachgerecht als Sondermüll entsorgt.

Ansonsten wird alles, was nicht niet- und nagelfest ist, ausgebaut: Holzteile, Glas, Elektoinstallationen usw. Erst dann geht es an den "nackten" Rohbau. Als Termin für den Abbruchbagger ist Mittwoch, 15. August, vorgesehen. Stengl geht davon aus, dass Steine und Beton vor Ort zerkleinert werden, um später als einer art Schotter wiederverwendet zu werden. Den Abbruch des "Stifts" lässt sich die Stadt rund 55 000 Euro kosten.

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