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Unter vollen Segeln

WERNE Das heimische Bett tauschten 16 Jugendliche gegen eine schaukelnde Koje. Mit dem Plattbodenboot stachen sie am 24. September in Holland in See.

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Sechs der Teilnehmer des Törns, den der 1. Werner Segelclub und die Evangelische Kirchengemeinde organisiert hatten, waren bereits Profis. Sie kannten das Schiff "Ersteling" und Skipper Herbert Kamphuis sowie den Abfahrtshafen Enhuizen. Alle übrigen waren gespannt.

Wegen der vorherrschenden Windrichtung und der Tendenz der nächsten Tage hatte Skipper Kamphuis diesmal als erstes Ziel Makkum, an der östlichen Seite des Abschlussdeiches im Ijsselmeer gelegen. Die Überfahrt war mit gut fünf Windstärken für das Schiff kein Problem. Abends sangen die Jugendlichen Seemannslieder und Shanties.

Kaum war am Mittwoch die Schleuse in Makkum passiert und das Boot auf Kurs gebracht, setzten der Matrose (Arsse) und die Teilnehmer die Fock und das gereffte Großsegel. Die Idee mit dem Reff war nicht falsch, denn kurz darauf legte sich bei 8 Windstärken die "Eerstelling" kräftig auf die Seite.

Abends in Oudeschild auf Texel hatte der Skipper den Salon dekoriert: Juliana feierte Geburtstag. Trotz der Feier war - wie an allen anderen Tagen auch - um 22 Uhr Bettruhe angesagt.

Bei ruhigem Wetter und achterlichem Wind ging es am Donnerstag über das Wattenmeer nach Den Helder und durch den Nordholland-Kanal bis Alkmaar. Skipper und Matrose trainierten die Teilnehmer im Segelsetzen und Bergen: wegen der Brücken mussten sie mehr als zehn Mal kräftig mit anpacken.

Am Freitag ging der Törn bis Zaandam. Am Tag darauf nach Amsterdam. Anschließend stand ein Lagerfeuer auf dem Programm. Vier Mädels, Valerie, Juliana, Marina und das Küken Vanessa mussten den Jungen aber erst mal zeigen, das sie sich bei 14 Grad ins Wasser trauten.

"Eimerbetrieb"

Als plötzlich das Frischwasser zur Neige ging wurde die Toilettenspülung auf "Eimerbetrieb" umgestellt.

Der letzte Schlag nach Enkhuizen war mit halbem Wind einfach. Herbert Kamphuisen erledigte zwischendurch noch eine für ihn angenehme Aufgabe: er durfte Teilnehmer und Betreuer taufen.

Nach dem Anlegen im Heimathafen hieß es "Rein Schiff" und dann ging es über Land nach Hause.

Eine Nachbesprechung der Reise wird es noch im Oktober geben. Falls nichts dazwischen kommt, ist das Treffen für den 25. Oktober gegen 17 Uhr bei Ickhorn geplant.

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